Wipfel
Der Wipfel ist die oberste Spitze der Baumkrone.
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Ausführliche Erklärung
Als Wipfel (Gipfel, Baumspitze) bezeichnet man den obersten Trieb bzw. das obere Ende der Krone. Bei jungen und mittelalten Bäumen bildet der Wipfeltrieb (Leittrieb, Terminaltrieb) die Spitze und bestimmt das Höhenwachstum und die typische Wuchsform (z. B. die Kegelform junger Nadelbäume).
Der Wipfel ist besonders exponiert gegenüber Wind, Schnee, Blitz, Frost und Trockenheit; Schäden am Wipfel (Wipfelbruch, Gipfeldürre) beeinträchtigen Höhenwachstum und Form. Bei der Höhenmessung wird der Wipfel als oberer Bezugspunkt angepeilt.
Eigenschaften
- Oberste Spitze der Krone
- Wipfel-/Leittrieb bestimmt Höhe
- Prägt die Wuchsform
- Exponiert gegenüber Witterung
Verwendung
- Baumkunde
- Höhenmessung
- Vitalitätsbeurteilung
Vorteile
- Bestimmt Höhenwachstum/Form
- Wichtiger Messbezugspunkt
Nachteile
- Sehr witterungsexponiert
- Schadensanfällig
Maßeinheiten
- Oberer Bezugspunkt der Baumhöhe
- Zustand als Vitalitätsmerkmal
Umrechnungen
Für „Wipfel" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Bei der Baumhöhenmessung freie Sicht auf den Wipfel sichern – wird ein Seitenast statt der echten Spitze anvisiert, fällt die Höhe zu groß aus.
Häufige Fragen
Was ist der Wipfel?
Die oberste Spitze der Baumkrone; der Wipfeltrieb bestimmt Höhenwachstum und Wuchsform.
Warum ist er schadensanfällig?
Er ist stark Wind, Schnee, Blitz, Frost und Trockenheit ausgesetzt (Wipfelbruch, Gipfeldürre).