Gipfeldürre
Gipfeldürre ist das Absterben der oberen Kronen- und Wipfelbereiche eines Baumes bei noch lebendem Unterteil.
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Ausführliche Erklärung
Bei der Gipfeldürre (Wipfeldürre) sterben zuerst die obersten Äste und der Wipfel ab, während die untere Krone noch grün ist. Ursachen sind Wassermangel und Trockenstress, Wurzelschäden, Pilzbefall oder ein gestörter Wasser- und Nährstofftransport – die Versorgung reicht nicht mehr bis in die Spitze.
Gipfeldürre ist ein deutliches Vitalitäts- und Warnsignal, das im Klimawandel häufiger auftritt (z. B. bei Buche und Kiefer nach Dürrejahren). Betroffene Bäume an Wegen bergen durch absterbende, brüchige Wipfel ein Verkehrssicherungsrisiko.
Eigenschaften
- Absterben von Wipfel/Oberkrone
- Unterkrone noch grün
- Durch Trockenstress/Wurzelschäden
- Vitalitäts- und Warnsignal
Verwendung
- Vitalitätsbeurteilung
- Waldschutz
- Verkehrssicherung
Vorteile
- Frühwarnzeichen der Vitalität
- Erkennbar von außen
Nachteile
- Zeichen schwerer Schädigung
- Bruchgefahr an Wegen
Maßeinheiten
- Kronenzustand/Verlichtung in %
- Betroffene Kronenanteile
Umrechnungen
Für „Gipfeldürre" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Gipfeldürre ernst nehmen – sie zeigt schwere Vitalitätseinbußen an; an Wegen und in Siedlungen betroffene Bäume auf Bruchgefahr im Kronenbereich prüfen.
Häufige Fragen
Was ist Gipfeldürre?
Das Absterben der oberen Kronen- und Wipfelbereiche bei noch lebendem Unterteil.
Was sind die Ursachen?
Wassermangel und Trockenstress, Wurzelschäden, Pilzbefall oder ein gestörter Wassertransport.