Stockrodung
Stockrodung ist das vollständige Entfernen des Wurzelstocks (Stock) samt Wurzeln aus dem Boden.
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Ausführliche Erklärung
Bei der Stockrodung (Rodung) wird der nach der Fällung verbliebene Wurzelstock mitsamt den Hauptwurzeln aus dem Boden gehoben oder gerissen – mit Bagger, Rodegerät, Seilzug oder durch Fräsen (Stubbenfräse). Sie ist aufwendiger als das bloße Fällen und wird nötig, wenn die Fläche vollständig geräumt werden muss, etwa für Bau, Wegebau, Umbruch oder zur Bekämpfung von Wurzelfäulepilzen.
Im Wald wird die Stockrodung meist vermieden, weil sie den Boden stark stört, Nährstoffe entzieht und die Erosionsgefahr erhöht; Stubben verbleiben in der Regel und verrotten als Habitat und Nährstoffquelle. Als Alternative zur vollständigen Rodung dient oft das Stockfräsen bis unter die Oberfläche.
Eigenschaften
- Vollständiges Entfernen des Wurzelstocks
- Mit Bagger, Zug, Fräse
- Für Bau/Umbruch/Pilzbekämpfung
- Im Wald meist vermieden
Verwendung
- Flächenräumung und Bau
- Wegebau
- Pilzbekämpfung
Vorteile
- Räumt die Fläche vollständig
- Beseitigt Pilzherde
Nachteile
- Starker Bodeneingriff
- Nährstoffentzug/Erosion
Maßeinheiten
- Aufwand je Stock
- Bezug
- Flächenräumung
Umrechnungen
Für „Stockrodung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Im Wald auf flächige Stockrodung möglichst verzichten – Stubben verrotten als Habitat und Nährstoffquelle; wo Stümpfe stören, ist Stockfräsen die schonendere Alternative.
Häufige Fragen
Was ist Stockrodung?
Das vollständige Entfernen des Wurzelstocks samt Wurzeln aus dem Boden.
Warum wird sie im Wald meist vermieden?
Weil sie den Boden stark stört, Nährstoffe entzieht und die Erosionsgefahr erhöht.