Wurzelschwamm
Der Wurzelschwamm ist ein gefährlicher Wurzel- und Stammfäulepilz, vor allem an Nadelbäumen.
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Ausführliche Erklärung
Der Wurzelschwamm (Heterobasidion) zählt zu den wirtschaftlich bedeutendsten Forstpilzen. Er infiziert über frische Stubbenschnittflächen und Wurzelkontakt, breitet sich im Wurzelsystem aus und verursacht Wurzel- und Kernfäule (Rotfäule) – besonders an Fichte, aber auch Kiefer und Tanne.
Die Fäule entwertet das Stammholz und erhöht die Windwurfgefahr. Vorbeugend werden Stubben nach der Durchforstung behandelt (z. B. mit biologischen Mitteln), um Neuinfektionen zu verhindern.
Eigenschaften
- Wurzel- und Stammfäulepilz
- Vor allem an Nadelholz
- Infektion über Stubben/Wurzeln
- Verursacht Rotfäule
Verwendung
- Waldschutz
- Fäule- und Stabilitätsbeurteilung
- Stubbenbehandlung
Vorteile
- Vorbeugung möglich
- Bekannter Erreger
Nachteile
- Entwertet Stammholz
- Erhöht Windwurfgefahr
Maßeinheiten
- Fäule (Rotfäule) im Kern
- Ertragsverlust je Befall
Umrechnungen
Für „Wurzelschwamm" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
In gefährdeten Fichtenbeständen die Stubben direkt nach der Durchforstung behandeln – frische Schnittflächen sind die Haupteintrittspforte für den Wurzelschwamm.
Häufige Fragen
Was verursacht der Wurzelschwamm?
Wurzel- und Kernfäule (Rotfäule), vor allem an Fichte, die das Holz entwertet und Windwurf begünstigt.
Wie beugt man vor?
Durch Behandlung frischer Stubbenschnittflächen nach der Durchforstung.