Verbissschutz
Verbissschutz umfasst Maßnahmen, die junge Bäume vor dem Verbiss durch Wild schützen.
Bilder
📷 Anmelden & Foto beisteuernNoch keine Fotos zu diesem Begriff. Als registrierter Fachnutzer können Sie mithelfen — anmelden und ein Foto beisteuern.
Ausführliche Erklärung
Zum Verbissschutz zählen mechanische Einzelschutzmaßnahmen (Wuchshüllen, Drahthosen, Fege- und Verbissschutzmanschetten), flächige Zäunung sowie chemische Verbissschutzmittel, die auf die Leittriebe aufgetragen werden und den Geschmack verändern.
Verbissschutz sichert die Verjüngung empfindlicher Baumarten dort, wo die Wilddichte nicht ausreicht angepasst werden kann. Er ist arbeits- und kostenintensiv und ersetzt keine angepasste Bejagung, sondern ergänzt sie.
Eigenschaften
- Schutz junger Bäume vor Verbiss
- Einzelschutz, Zaun, Streichmittel
- Sichert die Verjüngung
- Ergänzt die Bejagung
Verwendung
- Waldumbau und Aufforstung
- Schutz von Mischbaumarten
- Garten- und Obstgehölze
Vorteile
- Sichert empfindliche Arten
- Vielfältige Verfahren
- Sofort wirksam
Nachteile
- Arbeits- und kostenintensiv
- Kontrolle/Entfernung nötig
Maßeinheiten
- Kosten je geschützter Pflanze
- Wirkdauer je Verfahren
Umrechnungen
Für „Verbissschutz" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Wuchshüllen und Manschetten rechtzeitig kontrollieren und wieder entfernen – vergessene Schutzhüllen schnüren den Baum später ein oder verrotten nicht.
Häufige Fragen
Welche Verbissschutz-Maßnahmen gibt es?
Einzelschutz (Wuchshüllen, Manschetten), Zäunung und chemische Streichmittel auf den Leittrieben.
Ersetzt Verbissschutz die Jagd?
Nein, er ergänzt eine angepasste Bejagung, ersetzt sie aber nicht.