Roteiche
Die Roteiche (Quercus rubra) ist eine aus Nordamerika stammende Eichenart mit rascherem Wuchs und intensiver Herbstfärbung.
Bilder
📷 Anmelden & Foto beisteuernNoch keine Fotos zu diesem Begriff. Als registrierter Fachnutzer können Sie mithelfen — anmelden und ein Foto beisteuern.
Ausführliche Erklärung
Die Roteiche wurde aus Nordamerika eingeführt und ist in Mitteleuropa als Wald- und Parkbaum verbreitet. Sie wächst rascher als die heimischen Eichen, ist anspruchslos, trockenheitstolerant und fällt im Herbst durch leuchtend rote Färbung auf.
Ihr Holz ist hell rötlich, ringporig und weniger dauerhaft als das der Stiel- und Traubeneiche (geringere Kernholz-Dauerhaftigkeit, im Außenbau kaum witterungsfest). Es wird für Möbel, Innenausbau und Parkett genutzt. Forstlich gilt sie als klimarobuste, aber nicht heimische Alternative.
Eigenschaften
- Eingeführte Eichenart (Nordamerika)
- Rascher Wuchs, trockenheitstolerant
- Leuchtende Herbstfärbung
- Holz weniger dauerhaft
Verwendung
- Möbel und Innenausbau
- Parkett
- Park- und Waldbaum
Vorteile
- Schnellwüchsig und robust
- Klimatolerant
- Dekoratives Laub
Nachteile
- Nicht heimisch
- Wenig witterungsfest
Maßeinheiten
- Rohdichte ca. 660 kg/m³
- Heizwert ähnlich Eiche
Umrechnungen
- 1 Rm Roteiche ≈ 0,7 Fm; Heizwert nahe heimischer Eiche.
Tipp aus der Praxis
Roteichenholz nicht für dauerhaft bewitterte Außenbauteile verwenden – anders als bei der heimischen Eiche ist ihr Kernholz kaum witterungsfest.
Häufige Fragen
Woher stammt die Roteiche?
Aus Nordamerika; sie wurde in Mitteleuropa als Wald- und Parkbaum eingeführt.
Ist ihr Holz so dauerhaft wie das heimischer Eichen?
Nein, es ist weniger dauerhaft und im Außenbau kaum witterungsfest.