Pfahlwurzel
Eine Pfahlwurzel ist ein tief in den Boden reichendes, senkrechtes Wurzelsystem vieler Baumarten.
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Ausführliche Erklärung
Bäume mit Pfahlwurzel wie Eiche, Tanne oder Kiefer bilden eine kräftige, tief reichende Hauptwurzel. Sie verankert den Baum besonders stabil und erschließt Wasser aus tieferen Bodenschichten, was in Trockenphasen vorteilhaft ist.
Flachwurzler wie die Fichte sind dagegen sturmanfälliger. Für die Standsicherheit und die Trockenheitstoleranz ist der Wurzeltyp ein wichtiger Faktor.
Eigenschaften
- Tiefe, senkrechte Hauptwurzel
- Bei Eiche, Tanne, Kiefer u. a.
- Sehr stabile Verankerung
- Erschließt tiefes Wasser
Verwendung
- Standsicherheit
- Trockenheitstoleranz
- Waldbau und Artenwahl
Vorteile
- Sehr sturmstabil
- Gute Wasserversorgung
- Trockenheitstolerant
Nachteile
- Nicht bei allen Arten
- Standort muss tief genug sein
Maßeinheiten
- Kein Messwert – Wurzeltyp
- Wurzeltiefe je Art/Standort
Umrechnungen
Für „Pfahlwurzel" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Für sturmsichere, trockenheitstolerante Bestände Baumarten mit Pfahlwurzel wie Eiche berücksichtigen.
Häufige Fragen
Was ist eine Pfahlwurzel?
Ein tief reichendes, senkrechtes Wurzelsystem vieler Baumarten.
Welchen Vorteil bietet sie?
Sehr stabile Verankerung und gute Wasserversorgung in der Tiefe.