Erstdurchforstung
Die Erstdurchforstung ist der erste pflegende Eingriff in einen herangewachsenen Jungbestand.
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Ausführliche Erklärung
Mit der Erstdurchforstung beginnt die eigentliche Bestandespflege: Im dicht geschlossenen Jungbestand werden erstmals Bäume entnommen, um die verbleibenden zu stabilisieren, das Kronen- und Wurzelwachstum zu fördern und die besten Bäume herauszuarbeiten. Sie erfolgt, wenn sich die Kronen ausreichend geschlossen haben und Konkurrenz einsetzt.
Der richtige Zeitpunkt ist wichtig: Zu frühe Eingriffe destabilisieren, zu späte lassen die Bäume vergreisen (schlankes, instabiles Höhenwachstum). Die Erstdurchforstung stellt die Weichen für Stabilität und Wertentwicklung des Bestandes.
Eigenschaften
- Erster Pflegeeingriff im Jungbestand
- Entnahme erster Bäume
- Stabilisiert und fördert Zuwachs
- Richtiger Zeitpunkt entscheidend
Verwendung
- Jungbestandspflege
- Stabilisierung
- Wertholzvorbereitung
Vorteile
- Stabilisiert den Bestand
- Fördert die besten Bäume
- Startet die Wertentwicklung
Nachteile
- Zeitpunkt kritisch
- Oft geringer Erlös
Maßeinheiten
- Entnahme in Efm/ha
- Bestandesalter je Baumart
Umrechnungen
Für „Erstdurchforstung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Die Erstdurchforstung nicht verschleppen – vergreiste, zu schlanke Bestände sind sturm- und schneebruchgefährdet und lassen sich kaum noch stabilisieren.
Häufige Fragen
Was ist die Erstdurchforstung?
Der erste pflegende Eingriff in einen herangewachsenen Jungbestand.
Warum ist der Zeitpunkt wichtig?
Zu frühe Eingriffe destabilisieren, zu späte lassen die Bäume vergreisen und instabil werden.