Eichensterben
Eichensterben (Eichenkomplexerkrankung) ist ein schleichendes Absterben von Eichen durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren.
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Ausführliche Erklärung
Das Eichensterben ist keine einzelne Krankheit, sondern eine Komplexerkrankung: Mehrere Faktoren wirken zusammen – Trockenstress und Extremwitterung, Kahlfraß durch Schmetterlingsraupen (z. B. Eichenwickler, Frostspanner, Eichenprozessionsspinner), Befall durch Mehltau, den Zweipunktigen Eichenprachtkäfer sowie Pilze wie Hallimasch. Geschwächte Eichen zeigen Kronenverlichtung, Wasserreiser und sterben über Jahre ab.
Betroffen sind vor allem Stiel- und Traubeneiche in Klimastressphasen. Waldschutz setzt auf Vitalitätsförderung, Vermeidung zusätzlicher Belastungen und standortangepasste Bewirtschaftung; einzelne Faktoren lassen sich nur begrenzt bekämpfen.
Eigenschaften
- Komplexerkrankung der Eiche
- Zusammenwirken mehrerer Faktoren
- Trockenstress, Fraß, Käfer, Pilze
- Absterben über Jahre
Verwendung
- Waldschutz
- Eichenbestände
- Vitalitätsförderung
Vorteile
- Bekanntes Schadbild
- Über Vitalität beeinflussbar
Nachteile
- Mehrere Ursachen zugleich
- Schwer bekämpfbar
Maßeinheiten
- Kronenverlichtung in Prozent
- Auftreten in Stressphasen
Umrechnungen
Für „Eichensterben" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Beim Eichensterben auf Vitalitätsförderung setzen – Trockenstress und zusätzliche Belastungen vermeiden, da sich die einzelnen Faktoren (Fraß, Käfer, Pilze) kaum direkt bekämpfen lassen.
Häufige Fragen
Was ist Eichensterben?
Eine Komplexerkrankung, bei der mehrere Faktoren – Trockenstress, Raupenfraß, Prachtkäfer, Pilze – zusammen das Absterben von Eichen bewirken.
Welche Eichen sind betroffen?
Vor allem Stiel- und Traubeneiche in Phasen von Klimastress.