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Altersklasse

Eine Altersklasse fasst Waldbestände eines bestimmten Altersbereichs zu einer Gruppe zusammen.

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Ausführliche Erklärung

In der Forsteinrichtung werden Bestände nach ihrem Alter in Altersklassen eingeteilt, üblicherweise in 20-Jahres-Schritten (z. B. 1–20, 21–40 Jahre). Diese Gliederung zeigt die Altersstruktur eines Forstbetriebs und ist Grundlage für die Nutzungs- und Nachhaltsplanung.

Im klassischen Altersklassenwald stehen gleichaltrige Bestände flächig nebeneinander. Eine ausgeglichene Verteilung der Altersklassen sichert einen gleichmäßigen, nachhaltigen Holzertrag. Naturnahe, ungleichaltrige Wälder (Plenterwald) lassen sich dagegen nicht in Altersklassen fassen.

Eigenschaften

  • Gruppe gleichaltriger Bestände
  • Meist in 20-Jahres-Stufen
  • Zeigt die Altersstruktur
  • Basis der Nachhaltsplanung

Verwendung

  • Forsteinrichtung
  • Nutzungsplanung
  • Nachhaltskontrolle

Vorteile

  • Strukturiert den Betrieb
  • Sichert gleichmäßigen Ertrag
  • Planungsgrundlage

Nachteile

  • Nur bei gleichaltrigen Beständen
  • Nicht im Plenterwald

Maßeinheiten

Altersklassen in 20-Jahres-Stufen
Fläche je Klasse in Hektar

Umrechnungen

Für „Altersklasse" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Eine ausgeglichene Altersklassenverteilung anstreben – dann kann Jahr für Jahr etwa gleich viel Holz nachhaltig geerntet werden.

Häufige Fragen

Was ist eine Altersklasse?

Eine Gruppe von Waldbeständen eines bestimmten Altersbereichs, meist in 20-Jahres-Stufen.

Wozu dient die Einteilung?

Sie zeigt die Altersstruktur und ist Grundlage für die nachhaltige Nutzungsplanung.

Verwandte Begriffe

Umtriebszeit Forsteinrichtung Nachhaltige Forstwirtschaft Hiebsunreife

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