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Rußrindenkrankheit

Die Rußrindenkrankheit ist eine Pilzkrankheit des Ahorns, die vor allem nach Trockenheit auftritt und gesundheitsrelevant ist.

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Ausführliche Erklärung

Die Rußrindenkrankheit wird durch den Pilz Cryptostroma corticale verursacht und befällt vor allem Berg- und Spitzahorn. Nach Hitze- und Trockenstress bildet der Pilz unter der Rinde schwarze, rußartige Sporenlager; die Rinde platzt ab und legt die dunkle Fläche frei. Befallene Bäume sterben oft ab.

Die massenhaft freigesetzten Sporen können beim Menschen die Atemwege reizen und eine allergische Lungenerkrankung auslösen. Arbeiten an befallenen Bäumen erfordern Atemschutz; die Krankheit breitet sich mit dem Klimawandel aus.

Eigenschaften

  • Pilzkrankheit des Ahorns
  • Nach Hitze/Trockenheit
  • Schwarze, rußartige Sporenlager
  • Atemwegsgefahr durch Sporen

Verwendung

  • Waldschutz und Gesundheitsschutz
  • Ahorn an Wegen und in Städten
  • Arbeitssicherheit

Vorteile

  • Erkennbar an rußiger Rinde
  • Bekannter Erreger

Nachteile

  • Bäume sterben ab
  • Gesundheitsgefahr (Sporen)

Maßeinheiten

Befall je Baum/Bestand
Auftreten nach Trockenjahren

Umrechnungen

Für „Rußrindenkrankheit" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Bei Fäll- und Pflegearbeiten an befallenem Ahorn unbedingt Atemschutz (mind. FFP2/FFP3) tragen – die Sporen können die Lunge dauerhaft schädigen.

Häufige Fragen

Welche Bäume befällt die Rußrindenkrankheit?

Vor allem Berg- und Spitzahorn, besonders nach Hitze- und Trockenstress.

Warum ist sie für Menschen relevant?

Ihre Sporen können die Atemwege reizen und eine allergische Lungenerkrankung auslösen.

Verwandte Begriffe

Ahorn Dürreschäden Eschentriebsterben Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

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