Energieholz
Energieholz ist Holz, das gezielt zur Wärme- oder Stromerzeugung genutzt wird – etwa als Scheitholz, Hackschnitzel oder Pellets.
Bilder
📷 Anmelden & Foto beisteuernNoch keine Fotos zu diesem Begriff. Als registrierter Fachnutzer können Sie mithelfen — anmelden und ein Foto beisteuern.
Ausführliche Erklärung
Zum Energieholz zählt alles Holz, das energetisch verwertet wird: Waldrestholz, Kronen- und Astmaterial, schwaches Stammholz sowie Nebenprodukte der Holzindustrie.
Es wird in Heizwerken, Heizkraftwerken und privaten Feuerungen eingesetzt. Als nachwachsender Rohstoff ist Energieholz ein wichtiger Baustein regionaler und CO₂-armer Wärmeversorgung.
Eigenschaften
- Sammelbegriff für Brennstoff-Holz
- Scheit, Hackschnitzel oder Pellets
- Aus Wald- und Industrieresten
- Nachwachsend
Verwendung
- Heizwerke
- Heizkraftwerke
- Private Holzheizungen
- Nahwärmenetze
Vorteile
- Nachhaltige Wärmequelle
- Nutzt Rest- und Schwachholz
- Regional verfügbar
Nachteile
- Aufbereitung nötig (Hacken/Pressen)
- Lager- und Trocknungsbedarf
Maßeinheiten
- Abrechnung
- Srm, t oder MWh
- Wassergehalt bestimmt den Energieinhalt
Umrechnungen
- 1 Srm Hackschnitzel = ca. 0,4 Fm festes Holz
- 1 Srm Hackschnitzel (trocken) ≈ 70–80 l Heizöl
Tipp aus der Praxis
Je trockener das Energieholz, desto höher der nutzbare Energieinhalt – auf Wassergehalt und Lagerung achten.
Häufige Fragen
Was zählt alles zu Energieholz?
Scheitholz, Hackschnitzel und Pellets aus Wald- und Industrieholz.
Wo wird Energieholz eingesetzt?
In Heizwerken, Nahwärmenetzen und privaten Holzheizungen.