Brennholz
Brennholz ist naturbelassenes Holz, das als Heizmaterial für Kamine, Öfen und Holzheizungen verwendet wird.
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Ausführliche Erklärung
Brennholz wird aus Laub- und Nadelbäumen gewonnen, gesägt, gespalten und getrocknet. Entscheidend für die Qualität ist die Restfeuchte: Erst unter 20 Prozent brennt Holz sauber und mit vollem Heizwert.
Harthölzer wie Buche und Eiche liefern eine lange, gleichmäßige Glut, Nadelhölzer wie Fichte und Kiefer brennen schneller und eignen sich gut zum Anheizen. Der Handel erfolgt in Raummeter, Schüttraummeter oder Festmeter.
Eigenschaften
- Restfeuchte unter 20 % ideal
- Hart- oder Weichholz
- Ofenfertig gesägt und gespalten
- Heizwert je nach Holzart
Verwendung
- Kaminofen
- Kachelofen
- Holzvergaser
- Zentralheizung mit Holz
- Offener Kamin
Vorteile
- Nachwachsender Rohstoff
- Bei nachhaltiger Nutzung nahezu CO₂-neutral
- Angenehme Strahlungswärme
- Unabhängig von Gas und Öl
Nachteile
- Lagerplatz nötig
- Trocknungszeit von 1–3 Jahren
- Manuelles Nachlegen
Maßeinheiten
- Empfohlene Restfeuchte
- unter 20 %
- Verkaufseinheiten
- Rm, Srm, Fm
- Scheitlänge gängig
- 25 / 33 / 50 cm
Umrechnungen
- 1 Festmeter (Fm) = ca. 1,4 Raummeter (Rm) geschichtet
- 1 Raummeter (Rm) = ca. 0,7 Fm reines Holz
- 1 Rm Buche (trocken) ≈ 200 l Heizöl · 1 Rm Fichte (trocken) ≈ 135 l Heizöl
Tipp aus der Praxis
Kaufen Sie Brennholz möglichst früh im Jahr und lagern Sie es luftig – so ist es zur Heizsaison sicher trocken.
Häufige Fragen
Welches Brennholz hat den höchsten Heizwert?
Harthölzer wie Buche, Eiche und Esche liefern die meiste Wärme pro Raummeter.
Wie feucht darf Brennholz sein?
Zum Heizen sollte die Restfeuchte unter 20 Prozent liegen.