CO₂-Speicherung
CO₂-Speicherung bezeichnet die Bindung von Kohlendioxid im Holz von Bäumen, Wäldern und Holzprodukten.
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Ausführliche Erklärung
Bäume entziehen der Luft beim Wachsen Kohlendioxid und binden den Kohlenstoff im Holz. Ein Kubikmeter Holz speichert rund eine Tonne CO₂. Solange das Holz besteht – im Wald oder als Bauholz und Möbel – bleibt der Kohlenstoff gebunden.
Wird Holz verbrannt oder zersetzt, wird das CO₂ wieder frei, das der Baum zuvor aufgenommen hat (CO₂-neutraler Kreislauf). Langlebige Holzprodukte und wachsende Wälder wirken deshalb als Kohlenstoffsenke und Baustein des Klimaschutzes.
Eigenschaften
- Bindung von CO₂ im Holz
- ~1 t CO₂ je m³ Holz
- Speicher im Wald und in Produkten
- CO₂-neutraler Kreislauf
Verwendung
- Klimaschutz
- Holzbau als CO₂-Speicher
- Waldbewirtschaftung
Vorteile
- Klimafreundlicher Rohstoff
- Langlebige Speicherung im Holzbau
- Nachwachsend
Nachteile
- Freisetzung bei Verbrennung/Zerfall
- Speicherdauer begrenzt
Maßeinheiten
- ca. 1 t CO₂ je m³ Holz
- Kohlenstoffgehalt ca. 50 % der Trockenmasse
Umrechnungen
- 1 m³ Holz speichert ca. 1 Tonne CO₂.
Tipp aus der Praxis
Im Sinne des Klimaschutzes ist langlebiger Holzbau doppelt wertvoll: Er speichert CO₂ dauerhaft und ersetzt zugleich energieintensive Baustoffe wie Beton und Stahl.
Häufige Fragen
Wie viel CO₂ speichert Holz?
Rund eine Tonne CO₂ je Kubikmeter Holz.
Ist Heizen mit Holz klimaneutral?
Im Kreislauf ja – es wird nur so viel CO₂ frei, wie der Baum zuvor gebunden hat.