Brennwert
Der Brennwert beschreibt die gesamte nutzbare Energie eines Brennstoffs einschließlich der Wärme, die im Wasserdampf der Abgase steckt.
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Ausführliche Erklärung
Fachlich unterscheidet man Heizwert und Brennwert. Der Heizwert erfasst die freigesetzte Wärme ohne die Kondensationswärme des Wasserdampfs, der Brennwert schließt sie mit ein und ist daher etwas höher.
Bei Scheitholzöfen wird meist der Heizwert betrachtet, weil die Abgase warm abziehen. In Brennwert-Technik (etwa bei modernen Pellet- oder Gasheizungen) wird die Kondensationswärme zusätzlich genutzt, was den Wirkungsgrad erhöht.
Eigenschaften
- Umfasst auch die Kondensationswärme
- Höher als der Heizwert
- Angabe in kWh oder MJ
- Wichtig für Brennwerttechnik
Verwendung
- Vergleich von Brennstoffen
- Heizungsauslegung
- Wirtschaftlichkeitsrechnung
Vorteile
- Vollständige Energiebetrachtung
- Basis für effiziente Brennwerttechnik
Nachteile
- Nur mit Kondensationstechnik voll nutzbar
- Wird oft mit dem Heizwert verwechselt
Maßeinheiten
- Einheit
- kWh oder MJ je kg bzw. je Raummeter
- Brennwert liegt ca. 6–8 % über dem Heizwert
Umrechnungen
Für „Brennwert" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Für den Vergleich von Brennholz ist meist der Heizwert je Raummeter aussagekräftiger als der Brennwert.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Heizwert und Brennwert?
Der Brennwert schließt die Wärme im Wasserdampf der Abgase mit ein, der Heizwert nicht.
Welcher Wert zählt bei Scheitholz?
In der Regel der Heizwert, da die Abgase warm abziehen.