Baumharz
Baumharz ist die zähflüssige, klebrige Substanz, die vor allem Nadelbäume zum Schutz vor Verletzungen und Schädlingen absondern.
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Ausführliche Erklärung
Harz wird in Harzkanälen und -zellen gebildet und tritt bei Verletzungen aus, um die Wunde zu verschließen, Krankheitserreger und Insekten abzuwehren und einzuschließen. Besonders Kiefer, Fichte, Lärche und Douglasie sind harzreich; fossiles Harz wird als Bernstein bekannt.
Harz beeinflusst die Holzverarbeitung (klebt Werkzeuge und Sägeblätter), das Brennverhalten (harzreiches Nadelholz funkt und brennt lebhaft) und wird gewonnen (Harzen) zur Herstellung von Terpentin, Kolophonium, Lacken und Balsamen. Harzgallen und -taschen können im Schnittholz als Fehler auftreten.
Eigenschaften
- Zähflüssiges Baumsekret
- Vor allem bei Nadelbäumen
- Schützt vor Wunden/Schädlingen
- Rohstoff (Terpentin, Kolophonium)
Verwendung
- Baumschutz (natürlich)
- Holzverarbeitung
- Harzgewinnung
Vorteile
- Natürlicher Wundschutz
- Vielseitiger Rohstoff
Nachteile
- Klebt bei der Verarbeitung
- Funkenflug beim Verbrennen
Maßeinheiten
- Harzgehalt artabhängig
- Bezug
- Nadelholz
Umrechnungen
Für „Baumharz" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Harzreiches Nadelholz klebt Sägeblätter und Werkzeuge zu und funkt im Ofen – Werkzeuge regelmäßig reinigen und harzreiches Holz nur in geschlossenen Öfen verfeuern.
Häufige Fragen
Was ist Baumharz?
Die zähflüssige, klebrige Substanz, die vor allem Nadelbäume zum Schutz vor Verletzungen und Schädlingen absondern.
Wofür wird Harz genutzt?
Zur Herstellung von Terpentin, Kolophonium, Lacken und Balsamen; fossiles Harz ist Bernstein.