Harzkanal
Harzkanäle sind mit Harz gefüllte Gänge im Holz und in der Rinde vieler Nadelbäume.
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Ausführliche Erklärung
Harzkanäle (Harzgänge) sind röhrenförmige Interzellularräume, die von harzabsondernden Zellen umgeben sind. Sie durchziehen das Holz von Kiefer, Fichte, Lärche und Douglasie längs und quer und speichern bzw. leiten Harz, das bei Verletzung austritt und die Wunde schützt.
Das Vorhandensein oder Fehlen von Harzkanälen ist ein wichtiges holzanatomisches Bestimmungsmerkmal: Tanne und Eibe besitzen zum Beispiel keine normalen Harzkanäle. Verletzungen können zur Bildung zusätzlicher (traumatischer) Harzkanäle und zu Harzgallen führen.
Eigenschaften
- Harzgefüllte Gänge im Holz
- Bei vielen Nadelbäumen
- Speichern/leiten Harz
- Holzanatomisches Merkmal
Verwendung
- Holzbestimmung
- Holzanatomie
- Baumschutz-Verständnis
Vorteile
- Bestimmungsmerkmal
- Erklärt Harzaustritt
Nachteile
- Fehlen bei Tanne/Eibe
- Harzgallen als Fehler
Maßeinheiten
- Kanaldichte/-verteilung
- Mikroskopisches Merkmal
Umrechnungen
Für „Harzkanal" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Harzkanäle helfen bei der Holzbestimmung: Kiefer, Fichte und Lärche besitzen sie, Tanne und Eibe nicht – ein Blick auf den Querschnitt hilft beim Unterscheiden.
Häufige Fragen
Was sind Harzkanäle?
Mit Harz gefüllte, röhrenförmige Gänge im Holz und in der Rinde vieler Nadelbäume.
Wofür sind sie wichtig?
Als holzanatomisches Bestimmungsmerkmal – Tanne und Eibe besitzen zum Beispiel keine normalen Harzkanäle.