Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der im Holz gespeicherten Energie tatsächlich als nutzbare Wärme genutzt wird.
Bilder
📷 Anmelden & Foto beisteuernNoch keine Fotos zu diesem Begriff. Als registrierter Fachnutzer können Sie mithelfen — anmelden und ein Foto beisteuern.
Ausführliche Erklärung
Der Wirkungsgrad einer Feuerung ist das Verhältnis von abgegebener Nutzwärme zur eingesetzten Brennstoffenergie, angegeben in Prozent. Ein offener Kamin nutzt nur einen kleinen Teil (oft unter 30 Prozent), ein moderner Kaminofen 70–85 Prozent, ein Pellet- oder Scheitholzkessel über 90 Prozent.
Ein hoher Wirkungsgrad bedeutet weniger Brennstoffverbrauch und geringere Emissionen. Er hängt von Anlagentechnik, Holzfeuchte und richtiger Bedienung ab.
Eigenschaften
- Anteil genutzter Energie
- Nutzwärme / Brennstoffenergie
- Offener Kamin niedrig, Kessel hoch
- In Prozent angegeben
Verwendung
- Feuerungsauswahl
- Effizienzbewertung
- Brennstoffeinsparung
Vorteile
- Hoher Wert spart Brennstoff
- Senkt Emissionen
- Vergleichbar
Nachteile
- Sinkt bei feuchtem Holz
- Von Bedienung abhängig
Maßeinheiten
- Wirkungsgrad in Prozent (%)
- Moderne Kessel über 90 %
Umrechnungen
Für „Wirkungsgrad" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Der beste Ofen nützt wenig bei feuchtem Holz: Der reale Wirkungsgrad steht und fällt mit trockenem Brennstoff und richtiger Luftführung.
Häufige Fragen
Was ist der Wirkungsgrad?
Der Anteil der Brennstoffenergie, der tatsächlich als Nutzwärme genutzt wird.
Welche Werte sind üblich?
Offener Kamin unter 30 %, moderner Kaminofen 70–85 %, Kessel über 90 %.