Heizwert
Der Heizwert gibt an, wie viel nutzbare Wärme bei der Verbrennung eines Brennstoffs frei wird – ohne die Kondensationswärme der Abgase.
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Ausführliche Erklärung
Der Heizwert ist die zentrale Kennzahl für Brennholz. Er hängt von Holzart (Dichte) und vor allem von der Restfeuchte ab: trockenes Holz hat einen deutlich höheren nutzbaren Heizwert als feuchtes.
Je Kilogramm ist der Heizwert bei fast allen Holzarten ähnlich, je Raummeter aber liefert dichtes Hartholz mehr Wärme als leichtes Nadelholz.
Eigenschaften
- Nutzbare Wärme ohne Abgas-Kondensation
- Abhängig von Art und Feuchte
- Angabe in kWh je Rm oder kg
- Kernkennzahl für Brennholz
Verwendung
- Brennstoffvergleich
- Heizkostenrechnung
- Heizungsauslegung
Vorteile
- Klarer Wärme- und Kostenvergleich
- Zeigt den Wert trockenen Holzes
Nachteile
- Wird mit dem Brennwert verwechselt
- Stark feuchteabhängig
Maßeinheiten
- Buche trocken
- ca. 2100 kWh/Rm
- Fichte trocken
- ca. 1500 kWh/Rm
Umrechnungen
- 1 Rm Buche (trocken) ≈ 200 l Heizöl
- 1 Rm Fichte (trocken) ≈ 135 l Heizöl
Tipp aus der Praxis
Der Heizwert je Raummeter ist für den Brennholzkauf die wichtigste Vergleichszahl – zusammen mit der Restfeuchte.
Häufige Fragen
Was ist der Heizwert?
Die nutzbare Wärme bei der Verbrennung, ohne die Kondensationswärme der Abgase.
Welches Holz hat den höchsten Heizwert je Rm?
Dichtes Hartholz wie Buche und Eiche.