Erle
Die Erle ist ein heimischer Laubbaum feuchter Standorte, dessen weiches Holz als schnell trocknendes Brennholz genutzt wird.
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Ausführliche Erklärung
Erlen wachsen bevorzugt an Bächen und in Auen. Ihr weiches, gleichmäßiges Holz trocknet zügig und brennt sauber, hat aber einen geringeren Heizwert als Buche oder Eiche.
Erlenholz wird auch für Möbel, Sperrholz und – wegen seiner Beständigkeit unter Wasser – historisch für Pfahlbauten verwendet.
Eigenschaften
- Heimisches Laubholz
- Von feuchten Standorten
- Weich, trocknet schnell
- Geringerer Heizwert
Verwendung
- Brennholz
- Möbel und Sperrholz
- Wasserbau (historisch)
Vorteile
- Trocknet schnell
- Brennt sauber
- Leicht zu spalten
Nachteile
- Geringerer Heizwert
- Kürzere Glut
Maßeinheiten
- Heizwert
- ca. 1500 kWh je Rm (trocken)
- Restfeuchte
- unter 20 %
Umrechnungen
- 1 Rm Erle (trocken) ≈ 140 l Heizöl (Richtwert)
Tipp aus der Praxis
Erlenholz eignet sich gut als schnell verfügbares Brennholz – für lange Grundlast über Nacht ist Hartholz besser.
Häufige Fragen
Ist Erlenholz gutes Brennholz?
Es brennt sauber und trocknet schnell, hat aber einen geringeren Heizwert.
Wo wächst die Erle?
An feuchten Standorten wie Bächen und in Auen.