Buchdrucker
Der Buchdrucker ist der wirtschaftlich bedeutendste Borkenkäfer an der Fichte.
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Ausführliche Erklärung
Der Buchdrucker (Ips typographus) ist ein rindenbrütender Borkenkäfer, der vor allem ältere Fichten befällt. Er bohrt sich in die Rinde und legt ein charakteristisches Brutbild mit Muttergängen und abzweigenden Larvengängen an, das an Buchdruck erinnert – daher der Name. Der unterbrochene Saftstrom lässt befallene Bäume absterben.
Bei Wärme und Trockenheit bildet er mehrere Generationen pro Jahr und kann Massenvermehrungen (Kalamitäten) auslösen. Frühzeichen sind Bohrmehl, Harztröpfchen und abfallende Rinde. Waldschutz beruht auf rascher Kontrolle und Aufarbeitung befallener Bäume.
Eigenschaften
- Wichtigster Fichten-Borkenkäfer
- Ips typographus
- Typisches Brutbild (Buchdruck)
- Mehrere Generationen bei Wärme
Verwendung
- Waldschutz und Monitoring
- Sanitärhieb
- Kalamitätsmanagement
Vorteile
- Früh erkennbar (Bohrmehl)
- Bekämpfbar durch Aufarbeitung
Nachteile
- Massenvermehrung möglich
- Tötet befallene Fichten
Maßeinheiten
- Befall in Festmeter Schadholz
- 2–3 Generationen pro Jahr
Umrechnungen
Für „Buchdrucker" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Fichten im Sommer auf Bohrmehl an Stammfuß und Rindenschuppen kontrollieren – befallene Bäume sofort aufarbeiten und abfahren, bevor die nächste Käfergeneration ausfliegt.
Häufige Fragen
Was ist der Buchdrucker?
Der wirtschaftlich bedeutendste Borkenkäfer an der Fichte (Ips typographus).
Woran erkennt man Befall?
An Bohrmehl, Harztröpfchen, dem typischen Brutbild und abfallender Rinde.