Borkenkäfer
Borkenkäfer sind rindenbrütende Käfer, die vor allem Fichten befallen und großen Schaden anrichten können.
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Ausführliche Erklärung
Borkenkäfer – in Mitteleuropa vor allem Buchdrucker und Kupferstecher – bohren sich in die Rinde und legen Brutgänge im Bast an. Dadurch unterbrechen sie den Saftstrom, und befallene Bäume sterben ab. Bei Trockenheit und Wärme vermehren sie sich massenhaft (mehrere Generationen pro Jahr).
Geschwächte, sturmgeschädigte oder dürregestresste Fichten sind besonders anfällig. Wirksamer Waldschutz beruht auf rascher Kontrolle, Aufarbeitung und Abfuhr befallener Bäume (Sanitärhieb), bevor die nächste Käfergeneration ausfliegt.
Eigenschaften
- Rindenbrütende Käfer
- Vor allem an Fichte
- Massenvermehrung bei Trockenheit
- Töten befallene Bäume
Verwendung
- Waldschutz und Monitoring
- Sanitärhieb
- Kalamitätsmanagement
Vorteile
- Früherkennung möglich
- Bekämpfbar durch Aufarbeitung
Nachteile
- Große Schäden möglich
- Rasche Vermehrung
Maßeinheiten
- Befall in Festmeter Schadholz
- Generationen pro Jahr
- 2–3
Umrechnungen
Für „Borkenkäfer" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Fichtenbestände in warmen, trockenen Sommern engmaschig kontrollieren – Bohrmehl, Harztröpfchen und Rindenlöcher sind Frühzeichen; befallene Bäume sofort aufarbeiten und abfahren.
Häufige Fragen
Welche Bäume befällt der Borkenkäfer?
Vor allem Fichten; die wichtigsten Arten sind Buchdrucker und Kupferstecher.
Wie bekämpft man ihn?
Durch rasche Kontrolle, Aufarbeitung und Abfuhr befallener Bäume, bevor die nächste Generation ausfliegt.