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Brennholz

Abgelagertes Holz

Abgelagertes Holz ist Brennholz, das über einen längeren Zeitraum fachgerecht gelagert wurde, damit sich der Wassergehalt deutlich reduziert. Es brennt sauberer, entwickelt mehr Wärme und verursacht weniger Rauch als frisch geschlagenes Holz.

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Ausführliche Erklärung

Nach dem Einschlag besitzt Holz je nach Baumart einen Wassergehalt von etwa 40 bis über 60 Prozent. In diesem Zustand eignet es sich nicht zum Heizen.
Erst durch eine natürliche Trocknung an einem luftigen und regengeschützten Lagerplatz sinkt die Holzfeuchte auf unter 20 Prozent. Dann spricht man von abgelagertem oder lufttrockenem Brennholz.
Je nach Holzart dauert die Trocknung zwischen einem und drei Jahren. Harthölzer wie Buche oder Eiche benötigen meist mehr Zeit als Fichte oder Kiefer.

Eigenschaften

  • Restfeuchte unter 20 %
  • Hoher Heizwert
  • Geringe Rauch- und Rußentwicklung
  • Trocknungsdauer je nach Holzart 1–3 Jahre

Verwendung

  • Kaminofen
  • Holzofen
  • Kachelofen
  • Holzvergaser
  • Zentralheizung

Vorteile

  • Hoher Heizwert
  • Saubere Verbrennung
  • Weniger Ruß
  • Geringere Emissionen
  • Längere Lebensdauer des Schornsteins

Nachteile

  • Längere Lagerzeit erforderlich
  • Trockener Lagerplatz notwendig

Maßeinheiten

Empfohlene Restfeuchte
unter 20 %
Wassergehalt frisch
40–60 %
Trocknungsdauer
1–3 Jahre

Umrechnungen

  • 1 Raummeter (Rm) geschichtet = ca. 0,7 Festmeter (Fm) reines Holz
  • 1 Festmeter (Fm) Stammholz = ca. 1,4 Rm geschichtetes Scheitholz
  • 1 Rm Buche (trocken) ≈ 200 l Heizöl · 1 Rm Fichte (trocken) ≈ 135 l Heizöl

Tipp aus der Praxis

Lagern Sie Brennholz niemals vollständig in Folie eingeschlagen. Die Seiten sollten offen bleiben, damit Luft ungehindert zirkulieren kann.

Häufige Fragen

Wann gilt Brennholz als trocken?

Bei einer Restfeuchte von unter 20 Prozent.

Wie lange muss Brennholz trocknen?

Je nach Holzart zwischen einem und drei Jahren.

Verwandte Begriffe

Holzfeuchte Lufttrocknung Trockenlagerung Brennholz

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