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Schnittholz

Fladerschnitt

Der Fladerschnitt ist ein tangentialer Einschnitt, bei dem das Holz die typische, gefiederte Fladermaserung zeigt.

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Ausführliche Erklärung

Beim Fladerschnitt (Tangentialschnitt) werden die Bretter tangential – also seitlich an den Jahrringen vorbei – aus dem Stamm gesägt. Dadurch entsteht auf der Brettfläche die charakteristische, flammen- oder fiederartige Maserung (Fladern), weil die Jahrringe schräg angeschnitten werden.

Der Fladerschnitt liefert lebhaft gemasertes, dekoratives Holz und ist die häufigste, ausbeutestärkste Einschnittart. Ihm gegenüber steht der Rift- oder Spiegelschnitt (radial), der ein ruhigeres, streifiges Bild und höhere Formstabilität ergibt. Fladergeschnittenes Holz neigt etwas stärker zum Schüsseln.

Eigenschaften

  • Tangentialer Einschnitt
  • Zeigt Fladermaserung
  • Dekoratives, lebhaftes Holzbild
  • Ausbeutestark

Verwendung

  • Möbel und Innenausbau
  • Dekorative Oberflächen
  • Sägewerkseinschnitt

Vorteile

  • Lebhafte, dekorative Maserung
  • Hohe Ausbeute
  • Häufigste Schnittart

Nachteile

  • Neigt zum Schüsseln
  • Weniger formstabil als Riftschnitt

Maßeinheiten

Schnittrichtung
tangential
Gegensatz
Rift-/Spiegelschnitt

Umrechnungen

Für „Fladerschnitt" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Für lebhaft gemaserte, dekorative Flächen den Fladerschnitt wählen; wo Formstabilität zählt (z. B. Parkett, Fenster), ist der radiale Rift-/Spiegelschnitt besser.

Häufige Fragen

Was ist der Fladerschnitt?

Ein tangentialer Einschnitt, bei dem das Holz die typische gefiederte Fladermaserung zeigt.

Wie unterscheidet er sich vom Riftschnitt?

Der Fladerschnitt (tangential) ergibt lebhafte Maserung und hohe Ausbeute, der Riftschnitt (radial) ein ruhigeres Bild und höhere Formstabilität.

Verwandte Begriffe

Fladerschnittholz Holzstrahl Jahrringbreite Verziehen

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