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Stammholz

Entrindung

Die Entrindung ist das Entfernen der Rinde vom Stamm oder Scheit, um Trocknung, Haltbarkeit und Brennverhalten zu verbessern.

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Ausführliche Erklärung

Rinde nimmt Feuchtigkeit auf und trocknet langsamer als das Holz darunter. Entrindetes Holz trocknet daher schneller und gleichmäßiger und ist weniger anfällig für Insekten und Pilze.
Im Brennholzbereich senkt ein geringer Rindenanteil den Aschegehalt. Bei Bau- und Konstruktionsholz ist die Entrindung Voraussetzung für Weiterverarbeitung und Schutzbehandlung.

Eigenschaften

  • Entfernen der Rindenschicht
  • Beschleunigt die Trocknung
  • Senkt Insekten- und Pilzbefall
  • Reduziert den Aschegehalt

Verwendung

  • Brennholzaufbereitung
  • Bau- und Konstruktionsholz
  • Rundholz vor der Lagerung

Vorteile

  • Schnellere Trocknung
  • Weniger Schädlingsbefall
  • Geringerer Aschegehalt

Nachteile

  • Zusätzlicher Arbeitsschritt
  • Maschine oder Werkzeug nötig

Maßeinheiten

Rindenanteil je Baumart
ca. 5–15 %
Einheit
Massenanteil in %

Umrechnungen

Für „Entrindung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Rundholz, das lange lagert, am besten entrinden – so trocknet es schneller und Borkenkäfer finden weniger Angriffsfläche.

Häufige Fragen

Warum entrindet man Holz?

Für schnellere Trocknung, weniger Schädlinge und geringeren Aschegehalt.

Muss Brennholz entrindet werden?

Nicht zwingend, ein geringer Rindenanteil ist aber vorteilhaft.

Verwandte Begriffe

Borke Rindenanteil Aschegehalt Trocknung

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