Zirbe
Die Zirbe (Zirbelkiefer, Pinus cembra) ist ein Hochgebirgs-Nadelbaum mit weichem, duftendem und leicht zu bearbeitendem Holz.
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Ausführliche Erklärung
Die Zirbe wächst in den Hochlagen der Alpen und Karpaten bis nahe an die Baumgrenze. Ihr helles, weiches Holz mit den charakteristischen Ästen und dem intarsischen Duft ist bei Möbel-, Innenausbau und Stubenbau sehr geschätzt.
Dem Zirbenholz wird eine beruhigende, schlaffördernde Wirkung nachgesagt (ätherische Öle). Es ist leicht, gut zu schnitzen und aromatisch – ein begehrtes Wertholz des Alpenraums.
Eigenschaften
- Hochgebirgs-Nadelbaum
- Weiches, duftendes Holz
- Charakteristische Äste
- Sehr langsam gewachsen
Verwendung
- Möbel und Innenausbau
- Zirbenstuben und Schlafzimmer
- Schnitzerei
Vorteile
- Aromatisch und beruhigend
- Leicht zu bearbeiten
- Wertvolles Möbelholz
Nachteile
- Nur im Hochgebirge
- Langsam und teuer
Maßeinheiten
- Rohdichte ca. 400 kg/m³
- Als Wertholz nach Kubikmeter (m³)
Umrechnungen
- 1 m³ Zirbenholz = 1 Fm; Wertholz-Vermarktung nach m³.
Tipp aus der Praxis
Zirbenholz nicht überschleifen oder versiegeln – erst die offene, geölte Oberfläche gibt den charakteristischen Duft dauerhaft ab.
Häufige Fragen
Was ist das Besondere an Zirbenholz?
Sein Duft und die ihm nachgesagte beruhigende Wirkung sowie die leichte Bearbeitbarkeit.
Wo wächst die Zirbe?
In den Hochlagen der Alpen und Karpaten bis nahe der Baumgrenze.