Werksvermessung
Die Werksvermessung ist die Vermessung und Übernahme des Holzes am Werk (Sägewerk/Verarbeiter) als Abrechnungsgrundlage.
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Ausführliche Erklärung
Bei der Werksvermessung wird das angelieferte Rundholz am Empfangswerk – heute meist mit elektronischen 3D-Vermessungsanlagen – nach Menge (Volumen), Stärke und Güte erfasst. Diese Werksmaße dienen als Grundlage für die Abrechnung zwischen Waldbesitzer/Lieferant und Werk, im Unterschied zur Waldvermessung (Aufnahme im Wald am Polter).
Die Werksvermessung ist schnell, standardisiert und gut dokumentierbar. Für Vertrauen und Fairness sind anerkannte Vermessungsverfahren, Kontrollmöglichkeiten (z. B. Kontrollvermessung) und transparente Abmaße wichtig. Sie ist ein zentraler Schritt der Holzlogistik.
Eigenschaften
- Holzvermessung am Werk
- Meist elektronische 3D-Anlagen
- Abrechnungsgrundlage
- Gegensatz: Waldvermessung
Verwendung
- Holzabrechnung
- Rundholzübernahme
- Holzlogistik
Vorteile
- Schnell und standardisiert
- Gut dokumentierbar
- Objektiv
Nachteile
- Vertrauen/Kontrolle nötig
- Abmaße beachten
Maßeinheiten
- Volumen in Festmeter
- Stärke/Güte je Klasse
Umrechnungen
Für „Werksvermessung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Bei der Werksvermessung auf anerkannte Verfahren, transparente Abmaße und die Möglichkeit einer Kontrollvermessung achten – das sichert eine faire Abrechnung.
Häufige Fragen
Was ist die Werksvermessung?
Die Vermessung und Übernahme des Holzes am Werk (Sägewerk) als Grundlage für die Abrechnung.
Wie unterscheidet sie sich von der Waldvermessung?
Die Werksvermessung erfolgt am Empfangswerk, die Waldvermessung im Wald am Polter.