Waldschaden
Ein Waldschaden ist eine Schädigung des Waldes durch biotische oder abiotische Einflüsse.
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Ausführliche Erklärung
Zu den Waldschäden zählen abiotische Schäden (Sturm, Schnee, Eis, Dürre, Hitze, Feuer, Immissionen) und biotische Schäden (Insekten wie Borkenkäfer, Pilze, Wild). Sie reichen von Einzelbaumschäden bis zu großflächigen Kalamitäten und beeinträchtigen Vitalität, Stabilität, Ertrag und Schutzfunktionen des Waldes.
Der Begriff wird auch historisch für das „Waldsterben" durch Luftschadstoffe verwendet. Heute stehen klimabedingte Schäden (Trockenheit, Sturm, Käfer) im Vordergrund. Waldschutz und der Umbau zu stabilen, gemischten Wäldern sollen Waldschäden vorbeugen.
Eigenschaften
- Schädigung des Waldes
- Abiotisch (Sturm/Dürre/Feuer) + biotisch (Käfer/Pilze/Wild)
- Einzelbaum bis Kalamität
- Klimabedingt zunehmend
Verwendung
- Waldschutz und Monitoring
- Schadensmanagement
- Klimaanpassung
Vorteile
- Sammelbegriff für Schäden
- Lenkt Vorbeugung/Aufarbeitung
Nachteile
- Vielfältige Ursachen
- Klimawandel verschärft
Maßeinheiten
- Schadfläche in Hektar
- Schadholz in Festmeter
Umrechnungen
Für „Waldschaden" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Waldschäden vorbeugen statt nur reparieren: stabile, standortgerechte Mischwälder sind widerstandsfähiger gegen Sturm, Dürre und Käfer als anfällige Reinbestände.
Häufige Fragen
Was ist ein Waldschaden?
Eine Schädigung des Waldes durch abiotische (Sturm, Dürre, Feuer) oder biotische (Käfer, Pilze, Wild) Einflüsse.
Welche Schäden stehen heute im Vordergrund?
Vor allem klimabedingte Schäden durch Trockenheit, Sturm und Borkenkäfer.