Waldfrisches Holz
Waldfrisches Holz ist frisch eingeschlagenes Holz mit hoher Feuchte, das noch nicht zum Heizen geeignet ist.
Bilder
📷 Anmelden & Foto beisteuernNoch keine Fotos zu diesem Begriff. Als registrierter Fachnutzer können Sie mithelfen — anmelden und ein Foto beisteuern.
Ausführliche Erklärung
Direkt nach der Fällung enthält Holz je nach Baumart 40 bis über 60 Prozent Wasser. In diesem Zustand verbrennt es schlecht, raucht stark und liefert wenig Wärme.
Waldfrisches Holz muss erst ein bis drei Jahre trocknen, bis die Restfeuchte unter 20 Prozent liegt. Es wird oft günstig verkauft, weil der Käufer die Trocknung übernimmt.
Eigenschaften
- Frisch eingeschlagen
- Hohe Feuchte (40–60 %)
- Noch nicht heizfertig
- Günstiger Einkauf
Verwendung
- Selbstversorgung
- Bevorratung
- Weiterverarbeitung
Vorteile
- Günstiger Preis
- Gut zum langfristigen Einlagern
- Frisch aus dem Wald
Nachteile
- Nicht sofort heizbar
- Lange Trocknung nötig
- Hohes Gewicht
Maßeinheiten
- Wassergehalt frisch
- 40–60 %
- Ziel nach Trocknung
- unter 20 %
Umrechnungen
- 1 Fm waldfrisch = ca. 1,4 Rm nach dem Aufarbeiten
Tipp aus der Praxis
Waldfrisches Holz sofort spalten und luftig aufsetzen – so beginnt die Trocknung direkt und verläuft gleichmäßig.
Häufige Fragen
Kann man waldfrisches Holz verheizen?
Nein, es ist zu feucht und muss erst ein bis drei Jahre trocknen.
Warum ist waldfrisches Holz günstig?
Weil der Käufer die Trocknung und oft die Aufarbeitung übernimmt.