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Vorwald

Ein Vorwald ist ein rasch wachsender Pionierbestand, der die Etablierung des eigentlichen Zielbestandes vorbereitet.

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Ausführliche Erklärung

Auf Freiflächen, Kahlschlägen oder Kalamitätsflächen begründet man mit lichtbedürftigen Pionierbaumarten (z. B. Birke, Erle, Pappel, Aspe) einen Vorwald. Er schafft rasch ein günstiges Waldinnenklima, schützt den Boden und die empfindlichen Zielbaumarten, die unter seinem Schirm nachwachsen.

Der Vorwald wird später aufgelichtet oder geerntet, sobald der Hauptbestand (z. B. Buche, Tanne, Eiche) etabliert ist. Er ist ein wichtiges Instrument im Waldumbau und bei der Wiederbewaldung.

Eigenschaften

  • Rasch wachsender Pionierbestand
  • Aus Pionierbaumarten
  • Schützt den Zielbestand
  • Instrument des Waldumbaus

Verwendung

  • Wiederbewaldung von Freiflächen
  • Waldumbau
  • Kalamitätsflächen

Vorteile

  • Rascher Schutz für den Boden
  • Günstiges Waldklima
  • Ökologisch wertvoll

Nachteile

  • Nur Zwischenschritt
  • Braucht spätere Auflichtung

Maßeinheiten

Begründung auf Freifläche
Standzeit einige Jahrzehnte

Umrechnungen

Für „Vorwald" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Auf großen Kalamitätsflächen kann ein Pionier-Vorwald aus Birke oder Erle die empfindlichen Zielbaumarten schützen – oft übernimmt die Natur das von selbst.

Häufige Fragen

Was ist ein Vorwald?

Ein rasch wachsender Pionierbestand, der die Etablierung des eigentlichen Zielbestandes vorbereitet und schützt.

Aus welchen Arten besteht er?

Aus lichtbedürftigen Pionierbaumarten wie Birke, Erle, Pappel oder Aspe.

Verwandte Begriffe

Waldumbau Naturverjüngung Pionierbaumart Kalamität

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