Vorwald
Ein Vorwald ist ein rasch wachsender Pionierbestand, der die Etablierung des eigentlichen Zielbestandes vorbereitet.
Bilder
📷 Anmelden & Foto beisteuernNoch keine Fotos zu diesem Begriff. Als registrierter Fachnutzer können Sie mithelfen — anmelden und ein Foto beisteuern.
Ausführliche Erklärung
Auf Freiflächen, Kahlschlägen oder Kalamitätsflächen begründet man mit lichtbedürftigen Pionierbaumarten (z. B. Birke, Erle, Pappel, Aspe) einen Vorwald. Er schafft rasch ein günstiges Waldinnenklima, schützt den Boden und die empfindlichen Zielbaumarten, die unter seinem Schirm nachwachsen.
Der Vorwald wird später aufgelichtet oder geerntet, sobald der Hauptbestand (z. B. Buche, Tanne, Eiche) etabliert ist. Er ist ein wichtiges Instrument im Waldumbau und bei der Wiederbewaldung.
Eigenschaften
- Rasch wachsender Pionierbestand
- Aus Pionierbaumarten
- Schützt den Zielbestand
- Instrument des Waldumbaus
Verwendung
- Wiederbewaldung von Freiflächen
- Waldumbau
- Kalamitätsflächen
Vorteile
- Rascher Schutz für den Boden
- Günstiges Waldklima
- Ökologisch wertvoll
Nachteile
- Nur Zwischenschritt
- Braucht spätere Auflichtung
Maßeinheiten
- Begründung auf Freifläche
- Standzeit einige Jahrzehnte
Umrechnungen
Für „Vorwald" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Auf großen Kalamitätsflächen kann ein Pionier-Vorwald aus Birke oder Erle die empfindlichen Zielbaumarten schützen – oft übernimmt die Natur das von selbst.
Häufige Fragen
Was ist ein Vorwald?
Ein rasch wachsender Pionierbestand, der die Etablierung des eigentlichen Zielbestandes vorbereitet und schützt.
Aus welchen Arten besteht er?
Aus lichtbedürftigen Pionierbaumarten wie Birke, Erle, Pappel oder Aspe.