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Verbiss

Verbiss ist der Schaden, den Wild durch das Abfressen von Knospen und Trieben junger Bäume verursacht.

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Ausführliche Erklärung

Rehe, Rotwild und Hasen fressen an Knospen, Trieben und Rinde junger Bäume. Besonders der Verbiss des Leittriebs verzögert oder verhindert das Aufwachsen der Verjüngung und kann bevorzugt verbissene Baumarten (z. B. Tanne, Eiche, Edellaubholz) ganz aus dem Bestand verdrängen.

Starker Verbiss ist ein zentrales Hindernis für den Waldumbau zu klimastabilen Mischwäldern. Gegenmaßnahmen sind angepasste Bejagung sowie Schutzmaßnahmen (Zaun, Einzelschutz).

Eigenschaften

  • Wildschaden an Jungbäumen
  • Abfressen von Knospen/Trieben
  • Verdrängt empfindliche Arten
  • Hemmt den Waldumbau

Verwendung

  • Waldschutz und Verjüngung
  • Wildmanagement
  • Waldumbau

Vorteile

  • Messbar (Verbissgutachten)
  • Steuerbar über Jagd/Schutz

Nachteile

  • Verzögert Verjüngung
  • Verdrängt Baumarten

Maßeinheiten

Verbissprozent je Baumart
Erhebung im Verbissgutachten

Umrechnungen

Für „Verbiss" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Ohne angepasste Wilddichte hilft aller Pflanzaufwand wenig – im Waldumbau muss die Bejagung stimmen, sonst verbeißt das Wild gerade die gewünschten Mischbaumarten.

Häufige Fragen

Was ist Verbiss?

Der Schaden durch Wild, das Knospen und Triebe junger Bäume abfrisst.

Warum ist er problematisch?

Er hemmt die Verjüngung und verdrängt empfindliche, für den Waldumbau wichtige Baumarten.

Verwandte Begriffe

Verbissschutz Wildschaden Wildschutzzaun Naturverjüngung

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