Mondholz
Mondholz ist Holz, das nach altem Brauchtum zu bestimmten Mondphasen eingeschlagen wird.
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Ausführliche Erklärung
Als Mondholz (Mondphasenholz) bezeichnet man Holz, das nach überlieferten Regeln zu bestimmten Zeiten – meist im Winter bei abnehmendem Mond – gefällt wird. Anhängern zufolge soll solches Holz dauerhafter, rissärmer, weniger schwindend und schwerer entflammbar sein.
Wissenschaftlich sind diese Effekte umstritten und nicht eindeutig belegt; der entscheidende Faktor bleibt eine sachgerechte Trocknung. Als traditionelles, teils hochpreisig vermarktetes Nischenprodukt hat Mondholz dennoch seinen festen Platz, besonders im Instrumenten- und hochwertigen Holzbau.
Eigenschaften
- Nach Mondphasen eingeschlagen
- Meist Winter, abnehmender Mond
- Angeblich dauerhafter/rissärmer
- Wissenschaftlich umstritten
Verwendung
- Traditioneller Holzbau
- Instrumentenbau
- Nischenvermarktung
Vorteile
- Traditionell geschätzt
- Vermarktungsargument
Nachteile
- Effekte nicht eindeutig belegt
- Höherer Preis
Maßeinheiten
- Kein Messmaß – Einschlagszeitpunkt
- Fällung meist Winter/abnehmender Mond
Umrechnungen
Für „Mondholz" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Ob Mondholz oder nicht – für Qualität und Maßhaltigkeit zählt vor allem die sachgerechte Trocknung; als Vermarktungsargument kann Mondholz dennoch einen Mehrpreis rechtfertigen.
Häufige Fragen
Was ist Mondholz?
Holz, das nach altem Brauchtum zu bestimmten Mondphasen (meist Winter, abnehmender Mond) eingeschlagen wird.
Sind die zugeschriebenen Vorteile belegt?
Wissenschaftlich sind sie umstritten; entscheidend bleibt die sachgerechte Trocknung.