Lagerfäule
Lagerfäule ist die Zersetzung von Holz durch Pilze während zu langer oder falscher Lagerung.
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Ausführliche Erklärung
Frisch geschlagenes, feucht gelagertes Holz wird bei ungünstiger Lagerung von Bläue- und Fäulepilzen befallen. Diese Lagerfäule mindert Festigkeit, Aussehen und Wert des Holzes – besonders bei warmer, feuchter Witterung und dichter, unbelüfteter Stapelung. Auch Rundholz, das zu lange am Polterplatz liegt, ist gefährdet.
Vorbeugung sind rasche Verarbeitung, trockene und luftige Lagerung, Entrindung oder Nasslagerung (Beregnung) von Wertholz. Lagerfäule ist ein vermeidbarer Qualitäts- und Wertverlust in der Bereitstellungs- und Lagerphase.
Eigenschaften
- Fäule durch falsche/lange Lagerung
- Durch Bläue- und Fäulepilze
- Mindert Festigkeit und Wert
- Bei feucht-warmer Lagerung
Verwendung
- Holzlagerung und -bereitstellung
- Qualitätssicherung
- Wertholzschutz
Vorteile
- Vermeidbar durch gute Lagerung
- Bekannter Prozess
Nachteile
- Wert- und Qualitätsverlust
- Bei Wärme/Nässe rasch
Maßeinheiten
- Befall/Verfärbung
- Bezug
- Lagerdauer und -bedingungen
Umrechnungen
Für „Lagerfäule" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Holz nicht zu lange feucht lagern – rasch verarbeiten, luftig und trocken stapeln oder Wertholz per Beregnung nasslagern; das verhindert Lagerfäule und Bläue.
Häufige Fragen
Was ist Lagerfäule?
Die Zersetzung von Holz durch Pilze während zu langer oder falscher Lagerung.
Wie beugt man vor?
Durch rasche Verarbeitung, trockene, luftige Lagerung oder Nasslagerung (Beregnung) von Wertholz.