Kernholz
Kernholz ist der innere, oft dunklere und dauerhaftere Teil des Stammes, der keine Wasserleitung mehr übernimmt.
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Ausführliche Erklärung
Im Laufe des Baumlebens verstopfen und verkernen die inneren Jahrringe: Aus dem Splintholz wird Kernholz. Es transportiert kein Wasser mehr, ist häufig dunkler gefärbt (durch eingelagerte Gerb- und Farbstoffe) und meist dauerhafter und widerstandsfähiger gegen Pilze und Insekten.
Kernhölzer wie Eiche, Lärche, Robinie oder Nussbaum sind wegen ihrer Dauerhaftigkeit und Farbe im Außenbau und Möbelbau geschätzt. Nicht jede Baumart bildet farblich abgesetztes Kernholz (Kern-, Reifholz- und Splintholzbäume).
Eigenschaften
- Innerer, verkernter Stammteil
- Keine Wasserleitung mehr
- Oft dunkler und dauerhafter
- Widerstandsfähiger gegen Pilze
Verwendung
- Möbel- und Außenbau
- Dauerhafte Konstruktionen
- Wertholz
Vorteile
- Dauerhaft und stabil
- Dekorative Farbe
- Weniger anfällig
Nachteile
- Nicht bei allen Arten farblich
- Schwerer imprägnierbar
Maßeinheiten
- Anteil am Querschnitt in Prozent
- Dauerhaftigkeit nach Norm
Umrechnungen
Für „Kernholz" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Für dauerhafte Außenbauteile bevorzugt Kernholz dauerhafter Arten (Eiche, Lärche, Robinie) verwenden – Splintholz fault dort deutlich schneller.
Häufige Fragen
Was ist Kernholz?
Der innere, verkernte Teil des Stammes, der kein Wasser mehr leitet und meist dunkler und dauerhafter ist.
Warum ist es geschätzt?
Wegen seiner Dauerhaftigkeit und Farbe – ideal für Außen- und Möbelbau.