Kappung
Die Kappung ist das fachlich abzulehnende Einkürzen der Baumkrone durch grobe Schnitte ohne Bezug zum natürlichen Astsystem.
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Ausführliche Erklärung
Bei der Kappung werden Krone oder starke Äste willkürlich auf Stummel eingekürzt, ohne an Astgabeln oder Astringe anzuschließen. Das widerspricht der fachgerechten Baumpflege: Der Baum reagiert mit dichten, schwach angebundenen Wassertrieben, offene Schnittstellen faulen, und die Bruch- und Krankheitsanfälligkeit steigt.
Kappungen gelten nach den Regeln der Baumpflege (ZTV-Baumpflege) als Schädigung. Fachgerechte Alternativen sind Kroneneinkürzung mit Ableitung auf Zugäste oder – wenn nötig – die kontrollierte Fällung.
Eigenschaften
- Grobes Einkürzen der Krone
- Ohne Astanschluss (Stummel)
- Fachlich abzulehnen
- Fördert Fäule und Wassertriebe
Verwendung
- Fehlerhafte Baumpflege (Negativbeispiel)
- Abgrenzung zur Kroneneinkürzung
- Baumschutz
Vorteile
- Kurzfristig kleinere Krone
Nachteile
- Schädigt den Baum
- Fäule, Bruch, Wassertriebe
Maßeinheiten
- Kein Fachmaß – Negativbeispiel
- Alternative
- fachgerechte Einkürzung
Umrechnungen
Für „Kappung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Statt zu kappen die Krone fachgerecht auf Zugäste ableiten – Kappungen schädigen den Baum dauerhaft und sind nach den Baumpflegeregeln unzulässig.
Häufige Fragen
Was ist eine Kappung?
Das grobe Einkürzen der Krone auf Stummel ohne Bezug zum Astsystem – fachlich abzulehnen.
Warum ist sie schädlich?
Sie fördert Fäule und schwach angebundene Wassertriebe und erhöht Bruch- und Krankheitsanfälligkeit.