Fladerschnitt
Der Fladerschnitt ist ein tangentialer Einschnitt, bei dem das Holz die typische, gefiederte Fladermaserung zeigt.
Bilder
📷 Anmelden & Foto beisteuernNoch keine Fotos zu diesem Begriff. Als registrierter Fachnutzer können Sie mithelfen — anmelden und ein Foto beisteuern.
Ausführliche Erklärung
Beim Fladerschnitt (Tangentialschnitt) werden die Bretter tangential – also seitlich an den Jahrringen vorbei – aus dem Stamm gesägt. Dadurch entsteht auf der Brettfläche die charakteristische, flammen- oder fiederartige Maserung (Fladern), weil die Jahrringe schräg angeschnitten werden.
Der Fladerschnitt liefert lebhaft gemasertes, dekoratives Holz und ist die häufigste, ausbeutestärkste Einschnittart. Ihm gegenüber steht der Rift- oder Spiegelschnitt (radial), der ein ruhigeres, streifiges Bild und höhere Formstabilität ergibt. Fladergeschnittenes Holz neigt etwas stärker zum Schüsseln.
Eigenschaften
- Tangentialer Einschnitt
- Zeigt Fladermaserung
- Dekoratives, lebhaftes Holzbild
- Ausbeutestark
Verwendung
- Möbel und Innenausbau
- Dekorative Oberflächen
- Sägewerkseinschnitt
Vorteile
- Lebhafte, dekorative Maserung
- Hohe Ausbeute
- Häufigste Schnittart
Nachteile
- Neigt zum Schüsseln
- Weniger formstabil als Riftschnitt
Maßeinheiten
- Schnittrichtung
- tangential
- Gegensatz
- Rift-/Spiegelschnitt
Umrechnungen
Für „Fladerschnitt" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Für lebhaft gemaserte, dekorative Flächen den Fladerschnitt wählen; wo Formstabilität zählt (z. B. Parkett, Fenster), ist der radiale Rift-/Spiegelschnitt besser.
Häufige Fragen
Was ist der Fladerschnitt?
Ein tangentialer Einschnitt, bei dem das Holz die typische gefiederte Fladermaserung zeigt.
Wie unterscheidet er sich vom Riftschnitt?
Der Fladerschnitt (tangential) ergibt lebhafte Maserung und hohe Ausbeute, der Riftschnitt (radial) ein ruhigeres Bild und höhere Formstabilität.