Faserverlauf
Der Faserverlauf beschreibt die Richtung, in der die Holzfasern im Stamm oder Werkstück verlaufen.
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Ausführliche Erklärung
Die Holzfasern verlaufen idealerweise gerade und parallel zur Stammachse. Abweichungen wie Drehwuchs (schraubiger Verlauf), Wechseldrehwuchs oder Faserstörungen um Äste beeinflussen Festigkeit, Bearbeitbarkeit, Schwind- und Spaltverhalten sowie das Aussehen des Holzes.
Der Faserverlauf ist entscheidend für die Verwendung: Gerader Faserverlauf bedeutet hohe Festigkeit und gute Spaltbarkeit; schräger Faserverlauf mindert die Tragfähigkeit (wichtig bei der Festigkeitssortierung) und lässt Holz beim Trocknen verziehen. Beim Bearbeiten sägt und hobelt man möglichst „mit der Faser".
Eigenschaften
- Richtung der Holzfasern
- Ideal gerade und parallel
- Abweichung: Drehwuchs u. a.
- Beeinflusst Festigkeit/Spalten
Verwendung
- Holzsortierung und -bearbeitung
- Festigkeitsbeurteilung
- Spalten und Hobeln
Vorteile
- Bestimmt Festigkeit/Bearbeitung
- Für Sortierung wichtig
Nachteile
- Schräger Verlauf mindert Festigkeit
- Führt zu Verziehen
Maßeinheiten
- Faserneigung in Grad/cm je m
- Bewertung bei Sortierung
Umrechnungen
Für „Faserverlauf" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Beim Bearbeiten „mit der Faser" arbeiten und für tragende Bauteile geraden Faserverlauf wählen – schräg verlaufende Fasern mindern die Festigkeit und lassen Holz verziehen.
Häufige Fragen
Was ist der Faserverlauf?
Die Richtung, in der die Holzfasern im Stamm oder Werkstück verlaufen.
Warum ist er wichtig?
Er beeinflusst Festigkeit, Bearbeitbarkeit, Spalt- und Schwindverhalten; schräger Verlauf mindert die Tragfähigkeit.