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Ertragsklasse

Die Ertragsklasse (Bonität) beschreibt die Leistungsfähigkeit eines Standortes für eine Baumart.

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Ausführliche Erklärung

Die Ertragsklasse – auch Bonität – gibt an, wie viel Zuwachs und Holzertrag eine Baumart auf einem bestimmten Standort erbringt. Sie wird meist über die Oberhöhe des Bestandes in einem bestimmten Alter aus Ertragstafeln abgeleitet; eine höhere Ertragsklasse bedeutet einen besseren, wüchsigeren Standort.

Die Ertragsklasse ist Grundlage für Zuwachsprognosen, Umtriebszeiten, Nutzungsplanung und Bewertung. Sie hängt von Boden, Wasserversorgung, Klima und Nährstoffangebot ab.

Eigenschaften

  • Leistungsfähigkeit des Standortes
  • = Bonität
  • Aus Oberhöhe/Ertragstafel
  • Grundlage der Ertragsprognose

Verwendung

  • Forsteinrichtung und Planung
  • Zuwachsprognose
  • Bewertung

Vorteile

  • Macht Standorte vergleichbar
  • Basis für Planung
  • Genormt (Ertragstafeln)

Nachteile

  • Baumarten- und standortabhängig
  • Nur Näherung

Maßeinheiten

Ertragsklasse (z. B. I.–V.)
Oberhöhe in Meter je Alter

Umrechnungen

Für „Ertragsklasse" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Baumartenwahl an die Ertragsklasse anpassen – auf schwachen Standorten anspruchslose, auf guten Standorten wertholzfähige Arten fördern.

Häufige Fragen

Was ist die Ertragsklasse?

Ein Maß für die Leistungsfähigkeit eines Standortes für eine Baumart (Bonität).

Wie wird sie bestimmt?

Meist über die Oberhöhe des Bestandes in einem bestimmten Alter aus Ertragstafeln.

Verwandte Begriffe

Zuwachsleistung Standortkartierung Umtriebszeit Nachhaltige Forstwirtschaft

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