Entastung
Entastung ist das Entfernen der Äste vom gefällten Baum bei der Aufarbeitung.
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Ausführliche Erklärung
Nach dem Fällen werden die Äste vom Stamm getrennt (Entasten), um ihn ablängen, rücken und vermessen zu können. Die Entastung erfolgt motormanuell mit der Motorsäge oder maschinell im Harvesteraggregat mit Entastungsmessern. Ein sauberer, stammnaher Schnitt ohne Aststummel ist wichtig für Vermessung, Sortierung und Rückung.
Die Entastung ist nicht zu verwechseln mit der Wertästung (Grünastung am stehenden Baum zur Wertholzerziehung). Bei der Aufarbeitung fallen zugleich Reisig und Schlagabraum an, die auf der Fläche verbleiben oder als Energieholz genutzt werden.
Eigenschaften
- Entfernen der Äste am gefällten Baum
- Motormanuell oder im Harvester
- Stammnaher, sauberer Schnitt
- Teil der Aufarbeitung
Verwendung
- Holzaufarbeitung
- Sortierung und Rückung
- Energieholzanfall
Vorteile
- Ermöglicht Ablängen/Rücken
- Sauberer Schnitt sichert Qualität
Nachteile
- Arbeits-/unfallträchtig (Spannung)
- Reisiganfall
Maßeinheiten
- Kein Messmaß – Arbeitsvorgang
- Bezug
- Aufarbeitung
Umrechnungen
Für „Entastung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Beim Entasten mit der Motorsäge auf Astspannungen achten und stammnah, aber ohne den Stamm anzuschneiden arbeiten – Aststummel stören Vermessung, Sortierung und Rückung.
Häufige Fragen
Was ist Entastung?
Das Entfernen der Äste vom gefällten Baum bei der Aufarbeitung – motormanuell oder im Harvesteraggregat.
Wie unterscheidet sie sich von der Wertästung?
Entastung erfolgt am gefällten Baum bei der Aufarbeitung, Wertästung am stehenden Baum zur Wertholzerziehung.