Dendrochronologie
Die Dendrochronologie ist die Datierung und Auswertung von Holz anhand seiner Jahrringe.
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Ausführliche Erklärung
Die Dendrochronologie nutzt die Tatsache, dass Bäume jährlich einen Jahrring bilden, dessen Breite von der Witterung abhängt. Durch den Vergleich charakteristischer Ringmuster (Jahrringkurven) lassen sich Hölzer exakt aufs Jahr datieren, das Fälljahr bestimmen und vergangene Klima- und Umweltbedingungen rekonstruieren (Dendroklimatologie).
Angewendet wird sie in der Archäologie und Kunstgeschichte (Datierung von Bauhölzern, Gemälden, Instrumenten), der Klimaforschung und der Waldökologie. Mit langen, überlappenden Jahrringchronologien lassen sich Zeiträume von Jahrtausenden erschließen. Werkzeug der Probennahme ist unter anderem der Zuwachsbohrer.
Eigenschaften
- Datierung anhand von Jahrringen
- Vergleich von Ringmustern
- Bestimmt Fälljahr, rekonstruiert Klima
- Archäologie/Klima/Ökologie
Verwendung
- Archäologie und Kunstgeschichte
- Klimaforschung
- Waldökologie
Vorteile
- Jahrgenaue Datierung
- Klima-/Umweltrekonstruktion
- Zerstörungsarm (Bohrkern)
Nachteile
- Fachwissen nötig
- Referenzchronologien erforderlich
Maßeinheiten
- Datierung auf das Jahr genau
- Jahrringbreite in mm
Umrechnungen
Für „Dendrochronologie" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Für die Datierung möglichst Holz mit vielen, ungestörten Jahrringen und Waldkante beproben – je länger die Ringfolge, desto sicherer die dendrochronologische Datierung.
Häufige Fragen
Was ist die Dendrochronologie?
Die Datierung und Auswertung von Holz anhand seiner Jahrringe.
Wofür wird sie genutzt?
Zur jahrgenauen Datierung von Hölzern (Archäologie, Kunst) und zur Rekonstruktion von Klima und Umwelt.