Biegesteifigkeit
Die Biegesteifigkeit gibt an, wie stark sich ein Holzbauteil unter Last durchbiegt.
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Ausführliche Erklärung
Die Biegesteifigkeit beschreibt den Widerstand eines Bauteils gegen Durchbiegung. Sie ergibt sich aus dem Elastizitätsmodul des Holzes (Materialsteifigkeit) und dem Querschnitt (Flächenträgheitsmoment): Höhere Querschnitte, besonders die Bauteilhöhe, erhöhen die Steifigkeit überproportional. Ein steifer Balken biegt sich unter Last nur wenig durch.
Die Biegesteifigkeit ist im Holzbau entscheidend für Balken, Träger und Decken (Durchbiegungsbegrenzung, Schwingungsverhalten). Sie ist von der Biegefestigkeit zu unterscheiden: Steifigkeit betrifft die Verformung, Festigkeit die Bruchgrenze.
Eigenschaften
- Widerstand gegen Durchbiegung
- Aus E-Modul und Querschnitt
- Bauteilhöhe zählt stark
- ≠ Biegefestigkeit
Verwendung
- Holzbau-Bemessung
- Balken, Träger, Decken
- Durchbiegungsbegrenzung
Vorteile
- Wichtig für Gebrauchstauglichkeit
- Berechenbar
Nachteile
- Nicht mit Festigkeit verwechseln
- Materialabhängig
Maßeinheiten
- E-Modul in N/mm²
- Steifigkeit = E × Flächenträgheitsmoment
Umrechnungen
Für „Biegesteifigkeit" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Für geringe Durchbiegung vor allem die Bauteilhöhe erhöhen – sie geht mit der dritten Potenz in die Biegesteifigkeit ein und wirkt weit stärker als mehr Breite.
Häufige Fragen
Was ist die Biegesteifigkeit?
Der Widerstand eines Bauteils gegen Durchbiegung, abhängig von E-Modul und Querschnitt.
Wie unterscheidet sie sich von der Biegefestigkeit?
Steifigkeit betrifft die Verformung (Durchbiegung), Festigkeit die Bruchgrenze.