Bestandesbegründung
Die Bestandesbegründung ist die Anlage eines neuen Waldbestandes durch Saat, Pflanzung oder Naturverjüngung.
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Ausführliche Erklärung
Mit der Bestandesbegründung startet ein neuer Bestand: entweder natürlich über Naturverjüngung aus dem Samen der Altbäume oder künstlich durch Pflanzung und Saat. Wichtig sind die standortgerechte Baumartenwahl, geeignetes Pflanz- oder Saatgut und ausreichender Schutz vor Verbiss und Konkurrenzvegetation.
Die Bestandesbegründung legt für Jahrzehnte die Weichen für Stabilität, Mischung und Wert des künftigen Waldes. Im klimaangepassten Waldbau werden bevorzugt standortangepasste, klimastabile Mischbestände begründet.
Eigenschaften
- Anlage eines neuen Bestandes
- Naturverjüngung oder Pflanzung/Saat
- Standortgerechte Baumartenwahl
- Grundlage für Jahrzehnte
Verwendung
- Aufforstung und Wiederbewaldung
- Waldumbau
- Mischwaldbegründung
Vorteile
- Legt Stabilität und Wert fest
- Steuert die Baumartenmischung
- Naturnah möglich
Nachteile
- Erfolg witterungsabhängig
- Verbiss- und Pflegeaufwand
Maßeinheiten
- Pflanzenzahl je Hektar
- Fläche in Hektar
Umrechnungen
Für „Bestandesbegründung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Bei der Bestandesbegründung wo möglich Naturverjüngung nutzen und auf standortangepasste Mischung setzen – das spart Kosten und erhöht die Klimastabilität.
Häufige Fragen
Was ist die Bestandesbegründung?
Die Anlage eines neuen Waldbestandes durch Naturverjüngung, Pflanzung oder Saat.
Warum ist sie so wichtig?
Sie legt für Jahrzehnte Stabilität, Mischung und Wert des künftigen Waldes fest.