Auslesedurchforstung
Die Auslesedurchforstung fördert gezielt ausgewählte Zukunftsbäume durch Entnahme ihrer Bedränger.
Bilder
📷 Anmelden & Foto beisteuernNoch keine Fotos zu diesem Begriff. Als registrierter Fachnutzer können Sie mithelfen — anmelden und ein Foto beisteuern.
Ausführliche Erklärung
Bei der Auslesedurchforstung werden die besten, vitalsten Bäume (Z-Bäume/Auslesebäume) bestimmt und ihre unmittelbaren Konkurrenten entnommen. So erhalten die Zukunftsbäume mehr Standraum, Licht und Wuchskraft für wertvolles, dickes Stammholz.
Sie ist die verbreitete, wertorientierte Durchforstungsmethode und ersetzt das reine Entfernen unterständiger Bäume. Ziel ist ein stabiler, wertvoller Endbestand aus wenigen, hochwertigen Bäumen.
Eigenschaften
- Fördert Zukunftsbäume (Z-Bäume)
- Entnahme der Bedränger
- Wertorientiert
- Mehr Standraum fürs Wertholz
Verwendung
- Pflege von Jung- und Baumhölzern
- Wertholzproduktion
- Bestandserziehung
Vorteile
- Erzieht Wertholz
- Stabilisiert den Bestand
- Gezielt und effizient
Nachteile
- Auswahl braucht Erfahrung
- Regelmäßige Wiederholung
Maßeinheiten
- Z-Bäume je Hektar
- Entnahme in Erntefestmeter/ha
Umrechnungen
Für „Auslesedurchforstung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Die Z-Bäume dauerhaft markieren und konsequent nur ihre Bedränger entnehmen – so wächst der Wert der besten Bäume planvoll über Jahrzehnte.
Häufige Fragen
Was ist eine Auslesedurchforstung?
Eine Durchforstung, die gezielt ausgewählte Zukunftsbäume durch Entnahme ihrer Bedränger fördert.
Was ist ihr Ziel?
Ein stabiler, wertvoller Endbestand aus wenigen hochwertigen Bäumen.