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Auslesedurchforstung

Die Auslesedurchforstung fördert gezielt ausgewählte Zukunftsbäume durch Entnahme ihrer Bedränger.

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Ausführliche Erklärung

Bei der Auslesedurchforstung werden die besten, vitalsten Bäume (Z-Bäume/Auslesebäume) bestimmt und ihre unmittelbaren Konkurrenten entnommen. So erhalten die Zukunftsbäume mehr Standraum, Licht und Wuchskraft für wertvolles, dickes Stammholz.

Sie ist die verbreitete, wertorientierte Durchforstungsmethode und ersetzt das reine Entfernen unterständiger Bäume. Ziel ist ein stabiler, wertvoller Endbestand aus wenigen, hochwertigen Bäumen.

Eigenschaften

  • Fördert Zukunftsbäume (Z-Bäume)
  • Entnahme der Bedränger
  • Wertorientiert
  • Mehr Standraum fürs Wertholz

Verwendung

  • Pflege von Jung- und Baumhölzern
  • Wertholzproduktion
  • Bestandserziehung

Vorteile

  • Erzieht Wertholz
  • Stabilisiert den Bestand
  • Gezielt und effizient

Nachteile

  • Auswahl braucht Erfahrung
  • Regelmäßige Wiederholung

Maßeinheiten

Z-Bäume je Hektar
Entnahme in Erntefestmeter/ha

Umrechnungen

Für „Auslesedurchforstung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Die Z-Bäume dauerhaft markieren und konsequent nur ihre Bedränger entnehmen – so wächst der Wert der besten Bäume planvoll über Jahrzehnte.

Häufige Fragen

Was ist eine Auslesedurchforstung?

Eine Durchforstung, die gezielt ausgewählte Zukunftsbäume durch Entnahme ihrer Bedränger fördert.

Was ist ihr Ziel?

Ein stabiler, wertvoller Endbestand aus wenigen hochwertigen Bäumen.

Verwandte Begriffe

Durchforstung Zukunftsbaum Bestandespflege Wertaestung

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