Splintholz
Splintholz ist der äußere, hellere Teil des Stammes, der Wasser und Nährsalze leitet.
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Ausführliche Erklärung
Das Splintholz liegt zwischen Kambium und Kernholz. Es ist der physiologisch aktive Bereich, der Wasser vom Wurzel- zum Kronenraum leitet und Reservestoffe speichert. Splintholz ist meist heller, feuchter und weniger dauerhaft als Kernholz.
Weil es Nährstoffe enthält, ist Splintholz anfälliger für Pilze und Insekten (z. B. Splintholzkäfer), lässt sich aber gut mit Holzschutzmitteln imprägnieren. Bei splintarmen Werthölzern mindert breiter Splint den Wert.
Eigenschaften
- Äußerer, aktiver Stammteil
- Leitet Wasser und Nährsalze
- Heller und feuchter
- Weniger dauerhaft
Verwendung
- Konstruktion (imprägniert)
- Verarbeitung
- Holzschutz
Vorteile
- Gut imprägnierbar
- Physiologisch aktiv
Nachteile
- Weniger dauerhaft
- Anfällig für Pilze/Insekten
Maßeinheiten
- Anteil am Querschnitt in Prozent
- Feuchte höher als Kernholz
Umrechnungen
Für „Splintholz" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Splintholz im Außenbau nur imprägniert einsetzen – unbehandelt fault es rasch; bei Wertholz mindert breiter Splint den erzielbaren Preis.
Häufige Fragen
Was ist Splintholz?
Der äußere, hellere Teil des Stammes, der Wasser und Nährsalze leitet.
Worin unterscheidet es sich vom Kernholz?
Es ist heller, feuchter, physiologisch aktiv und weniger dauerhaft.