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Stammholz

Schwinden

Schwinden ist der Vorgang, bei dem Holz beim Trocknen an Maß und Volumen verliert.

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Ausführliche Erklärung

Schwinden ist der allgemeine Begriff für das Zusammenziehen des Holzes, wenn es unter dem Fasersättigungspunkt Feuchtigkeit abgibt. Es ist die Ursache dafür, dass frisch verbautes, zu feuchtes Holz später reißt, Fugen entstehen und Verbindungen sich lockern.

Um Schwindschäden zu vermeiden, wird Holz vor der Verarbeitung auf die zu erwartende Gleichgewichtsfeuchte (Ausgleichsfeuchte) getrocknet. Das Gegenteil, die Maßzunahme bei Feuchtaufnahme, heißt Quellen.

Eigenschaften

  • Maßverlust beim Trocknen
  • Unter dem Fasersättigungspunkt
  • Ursache von Rissen/Fugen
  • Gegenteil: Quellen

Verwendung

  • Holztrocknung
  • Verarbeitung
  • Fugenplanung

Vorteile

  • Vermeidbar durch Trocknung
  • Grundlegender Holzvorgang

Nachteile

  • Risse und Fugen
  • Lockert Verbindungen

Maßeinheiten

Maßänderung in Prozent
Bezug
Ausgleichsfeuchte

Umrechnungen

  • Schwinden beginnt unter ~30 % Holzfeuchte (Fasersättigungspunkt).

Tipp aus der Praxis

Holz vor dem Verbauen auf die Raum- oder Gebrauchsfeuchte trocknen – nur so schwindet es später nicht im Einbau und reißt oder klafft.

Häufige Fragen

Was bedeutet Schwinden beim Holz?

Das Zusammenziehen des Holzes beim Trocknen unterhalb des Fasersättigungspunkts.

Wie vermeidet man Schwindschäden?

Durch Trocknen auf die spätere Gleichgewichts- bzw. Gebrauchsfeuchte vor der Verarbeitung.

Verwandte Begriffe

Quellen Holzschwindung Verziehen Fasersättigungspunkt

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