Rindenabzug
Der Rindenabzug ist die rechnerische Verringerung des Holzvolumens oder -gewichts um den Anteil der Rinde.
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Ausführliche Erklärung
Da Rinde beim Rundholz mitgemessen wird, aber meist nicht mitbezahlt oder mitverarbeitet wird, zieht man einen Rindenabzug ab. Er wird als prozentualer Abschlag je nach Baumart und Stärke angewandt.
Der Rindenabzug erklärt den Unterschied zwischen Maßen mit Rinde (m. R.) und ohne Rinde (o. R.). Typische Werte liegen je nach Art bei mehreren Prozent.
Eigenschaften
- Abschlag für die Rinde
- Prozentual je Art/Stärke
- Trennt Maße m. R. und o. R.
- Beim Rundholzhandel
Verwendung
- Rundholzabrechnung
- Volumenermittlung
- Holzverkauf
Vorteile
- Faire Abrechnung ohne Rinde
- Baumartgerecht
Nachteile
- Wert schwankt je Art
- Vereinbarung nötig
Maßeinheiten
- Angabe in Prozent
- Rindenanteil je Art ca. 5–15 %
Umrechnungen
- Beispiel: Efm o. R. = Vfm − Rinde − Ernteverluste
Tipp aus der Praxis
Beim Rundholzkauf klären, ob mit oder ohne Rinde gemessen wird – der Rindenabzug entscheidet über die zahlbare Menge.
Häufige Fragen
Was ist der Rindenabzug?
Die rechnerische Verringerung von Volumen oder Gewicht um den Rindenanteil.
Warum gibt es ihn?
Weil Rinde mitgemessen, aber meist nicht mitbezahlt wird.