Linde
Die Linde (Tilia) ist ein heimischer Laubbaum mit sehr weichem, gleichmäßigem Holz, das als klassisches Schnitzholz gilt.
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Ausführliche Erklärung
Sommer- und Winterlinde sind verbreitete heimische Laubbäume, oft als Dorf- und Alleebäume. Ihr helles, weiches und feinfaseriges Holz lässt sich in alle Richtungen gleich gut schnitzen und ist deshalb das traditionelle Holz für Bildhauer, Schnitzer und Modellbauer.
Als Bau- oder Brennholz spielt Linde kaum eine Rolle (geringe Dichte, niedriger Heizwert). Ihre Blüten sind eine wichtige Bienenweide und Heilpflanze.
Eigenschaften
- Heimischer Laubbaum
- Sehr weiches, gleichmäßiges Holz
- Klassisches Schnitzholz
- Wichtige Bienenweide
Verwendung
- Schnitzerei und Bildhauerei
- Modell- und Drechselarbeiten
- Blüten als Heiltee
Vorteile
- Ideal zum Schnitzen
- Feinfaserig und hell
- Ökologisch wertvoll
Nachteile
- Geringer Heizwert
- Kaum als Bauholz
Maßeinheiten
- Rohdichte ca. 490 kg/m³
- Heizwert niedrig
Umrechnungen
- 1 Rm Linde ≈ 0,7 Fm; als Brennholz geringer Heizwert.
Tipp aus der Praxis
Für Schnitzarbeiten Lindenholz möglichst astfrei und gut abgelagert wählen – dann lässt es sich sauber und gleichmäßig bearbeiten.
Häufige Fragen
Wofür wird Lindenholz verwendet?
Vor allem für Schnitzerei, Bildhauerei und Modellbau, da es sich in alle Richtungen gut schnitzen lässt.
Taugt Linde als Brennholz?
Kaum – sie hat geringe Dichte und niedrigen Heizwert.