Holzfehler
Holzfehler sind natürliche oder schadensbedingte Merkmale, die den Wert und die Verwendbarkeit des Holzes mindern.
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Ausführliche Erklärung
Zu den Holzfehlern zählen Äste und Astlöcher, Risse, Drehwuchs, Reaktionsholz, Markröhre, Krümmung, Abholzigkeit, Fäule, Insekten- und Pilzbefall sowie Verfärbungen. Sie beeinflussen Festigkeit, Aussehen, Verarbeitbarkeit und damit die Sortierung und den Preis.
Bei der Holzsortierung werden Art, Größe und Häufigkeit der Fehler bewertet und das Holz in Güteklassen eingeteilt. Nicht jeder „Fehler" ist ein Mangel – Äste oder Farbkerne können auch als dekoratives Merkmal geschätzt werden.
Eigenschaften
- Wertmindernde Holzmerkmale
- Äste, Risse, Drehwuchs, Fäule u. a.
- Beeinflussen Festigkeit/Optik
- Basis der Sortierung
Verwendung
- Holzsortierung und -bewertung
- Qualitätsprüfung
- Preisbildung
Vorteile
- Objektiviert die Qualität
- Steuert die Verwendung
Nachteile
- Mindern Wert/Festigkeit
- Teils versteckt
Maßeinheiten
- Bewertung nach Sortiernormen
- Güteklassen A–D
Umrechnungen
Für „Holzfehler" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Beim Holzkauf Art und Lage der Fehler prüfen: Ein Ast am Rand stört weniger als Fäule im Kern – die Verwendung entscheidet, welcher Fehler kritisch ist.
Häufige Fragen
Was sind Holzfehler?
Natürliche oder schadensbedingte Merkmale wie Äste, Risse, Drehwuchs oder Fäule, die Wert und Verwendbarkeit mindern.
Sind alle Holzfehler Mängel?
Nein, manche (z. B. Äste, Farbkerne) werden auch als dekoratives Merkmal geschätzt.