Furnierschichtholz
Furnierschichtholz (LVL) ist ein Holzwerkstoff aus vielen parallel verleimten Furnierlagen mit hoher Festigkeit.
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Ausführliche Erklärung
Furnierschichtholz (englisch Laminated Veneer Lumber, LVL) entsteht durch Schälen von Nadelholz zu dünnen Furnieren, die faserparallel und verleimt zu Platten oder Trägern gepresst werden. Durch die vielen Lagen werden Äste und Fehlstellen „verteilt", sodass ein sehr gleichmäßiges, hochfestes und maßhaltiges Material entsteht.
LVL wird für hoch belastete Träger, Stützen, Stege und den Ingenieurholzbau verwendet. Es ist formstabiler und tragfähiger als Vollholz gleicher Abmessung. Bekannte Markennamen sind z. B. Kerto.
Eigenschaften
- Verleimte Furnierlagen (faserparallel)
- Sehr hochfest und maßhaltig
- Fehlstellen verteilt
- Für tragende Bauteile
Verwendung
- Ingenieurholzbau
- Träger und Stützen
- Hochlast-Konstruktionen
Vorteile
- Sehr tragfähig
- Maßhaltig und gleichmäßig
- Große Längen möglich
Nachteile
- Industriell/verleimt
- Teurer als Vollholz
Maßeinheiten
- Festigkeit in N/mm²
- Dicke/Länge nach Herstellerprogramm
Umrechnungen
Für „Furnierschichtholz" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Für weit gespannte, hoch belastete Träger ist LVL dem Vollholz überlegen – es ist maßhaltiger, tragfähiger und in großen Längen lieferbar.
Häufige Fragen
Was ist Furnierschichtholz?
Ein Holzwerkstoff aus vielen faserparallel verleimten Furnierlagen (LVL) mit hoher Festigkeit.
Wofür wird es verwendet?
Für hoch belastete Träger, Stützen und Bauteile im Ingenieurholzbau.