CE-Kennzeichnung
Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Bauprodukt die europäischen Anforderungen erfüllt und in Verkehr gebracht werden darf.
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Ausführliche Erklärung
Die CE-Kennzeichnung ist für viele Bauprodukte – darunter tragendes Bauholz, Brettschichtholz, Holzwerkstoffe und Konstruktionsvollholz – innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verpflichtend. Sie beruht auf harmonisierten Normen und einer Leistungserklärung des Herstellers, in der die wesentlichen Eigenschaften (z. B. Festigkeit) angegeben sind.
Für den Verwender ist die CE-Kennzeichnung der Nachweis, dass etwa festigkeitssortiertes Bauholz die deklarierten Kennwerte einhält und für tragende Zwecke geeignet ist. Sie ist kein Qualitätssiegel im engeren Sinn, sondern eine Konformitätskennzeichnung.
Eigenschaften
- Konformitätskennzeichen für Bauprodukte
- Pflicht für tragendes Bauholz u. a.
- Beruht auf Leistungserklärung
- Kein Gütesiegel, sondern Konformität
Verwendung
- Bauholz und Holzwerkstoffe
- Inverkehrbringen im EWR
- Tragende Konstruktionen
Vorteile
- Europaweit anerkannt
- Deklarierte Kennwerte
- Rechtssicher
Nachteile
- Kein Qualitätssiegel
- Herstellererklärung nötig
Maßeinheiten
- Kein Messmaß – Konformitätskennzeichen
- Grundlage
- harmonisierte Normen
Umrechnungen
Für „CE-Kennzeichnung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Für tragende Zwecke nur CE-gekennzeichnetes, festigkeitssortiertes Bauholz verwenden – die Leistungserklärung nennt die maßgeblichen Kennwerte wie die Festigkeitsklasse.
Häufige Fragen
Was bedeutet die CE-Kennzeichnung bei Bauholz?
Dass das Produkt die europäischen Anforderungen erfüllt und mit deklarierten Kennwerten in Verkehr gebracht werden darf.
Ist CE ein Qualitätssiegel?
Nein, es ist eine Konformitätskennzeichnung, kein Gütesiegel im engeren Sinn.